Fußball-Westfalenliga

Provokationen gegen YEG Hassel

Ärgerte sich über Provokationen gegen YEG Hassel nach dem Spiel in Hordel: Trainer Ali Durmaz.

Ärgerte sich über Provokationen gegen YEG Hassel nach dem Spiel in Hordel: Trainer Ali Durmaz.

Foto: Joachim Kleine-Büning / Funke Foto Services GmbH

Bochum.  Nach dem Spiel der Westfalenliga zwischen der DJK TuS Hordel und YEG Hassel wurden die Gäste von Zuschauern provoziert. Es gab Wortgefechte.

Nicht genug, dass YEG Hassel nach zwei Gelb-Roten Karten mit einer 0:2-Niederlage den Kunstrasenplatz an der Hordeler Heide verließ. Nach dem Spiel provozierten sogenannte Fans der DJK TuS Hordel die Spieler und Vereinsführung der Hasseler. Doch zum Glück kam es nur zu Wortgefechten und nicht zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Nach Sätzen wie „Geht dorthin, wo ihr hergekommen seid“ kochten die Emotionen hoch. Mittelfeldregisseur Mesut Özkaya oder auch Vereinsvorsitzender Cetin Akyürek ließen sich nur schwer beruhigen. Der spielende Co-Trainer Savas Turhal, der bereits nach einer Viertelstunde unberechtigt die erste Gelb-Rote bekam und sich danach auf das Dirigieren der Mannschaft von Außerhalb des Spielfeldes kümmern konnte, versuchte zu schlichten und zog seine Hasseler Kollegen aus der Gefahrenzone. „Es gibt ja noch ein zweites Spiel“, sagte er zu Özkaya und Akyürek. Übrigens war auch ein als Ordner ausgewiesener Hordeler in der Nähe. Dieser machte aber keine Anstalten, einzugreifen.

Durmaz gratulierte trotzdem fair

YEG-Trainer Ali Durmaz verstand diese Provokationen überhaupt nicht und war von der DJK TuS Hordel enttäuscht, auch wenn er ihnen nach dem Spiel in der Pressekonferenz zum Sieg gratulierte. Durmaz selbst war in den vergangenen Jahren auch Jugendtrainer beim Erler SV 08 und SC Westfalia Herne und kennt daher auch Hordeler sehr gut. „So etwas gehört nicht auf einen Fußballplatz, eigentlich nirgendwo hin“, sagte Ali Durmaz, im Hinblick darauf, dass Kinder und Jugendliche so etwas auch mitbekommen. (sta)

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