FUSSBALL-WESTFALENLIGA

Nur ein Sieg hilft Horst 08 weiter

In der Hinrunde mussten sich Samir Bouachria, hier im Duell mit Eleftherios Ilias, und der SV Horst 08 der Spvgg. Erkenschwick mit 0:2 geschlagen geben.

In der Hinrunde mussten sich Samir Bouachria, hier im Duell mit Eleftherios Ilias, und der SV Horst 08 der Spvgg. Erkenschwick mit 0:2 geschlagen geben.

Foto: Olaf Ziegler

Horst.   Trotz zweier Erfolge zuletzt muss das um den Klassenerhalt kämpfende Schollbruch-Team am Sonntag in Erkenschwick erneut gewinnen.

Mit 26 Treffern war Ahmet Inal in der vergangenen Saison maßgeblich daran beteiligt, dass der SV Horst 08 den sofortigen Wiederaufstieg in die Fußball-Westfalenliga geschafft hat. Ausgerechnet er könnte dafür sorgen, dass der Schollbruch-Klub nach dem Ende dieser Spielzeit wieder zurück in die Landesliga muss. Der 37-Jährige ist jetzt als Trainer für den Tabellenfünften Spvgg. Erkenschwick tätig - also für jene Mannschaft, bei der die Horster an diesem Sonntag am vorletzten Spieltag zu Gast sein werden (15 Uhr, Stimberg-Stadion).

Seinen Einstand als Erkenschwicker Trainer gab Ahmet Inal vor einem halben Jahr im Hinspiel in Horst. Der traditionsreiche Klub vom Stimberg gewann damals mit 2:0. Eine Wiederholung dieses Resultats wäre extrem bitter für die Null-Achter, denn trotz der jüngsten Siege in Neheim (2:0) und gegen Finnentrop/Bamenohl rangieren sie im Abstiegskampf nach wie vor unter dem Strich.

Allerdings sind die Rückstände nicht mehr so groß. Auf den Relegationsplatz-Inhaber FC Lennestadt (beim Lüner SV) fehlt nur noch ein einziger Zähler und auf den BSV Schüren (gegen RSV Meinerzhagen), der den rettenden 13. Platz belegt, einen weiteren. „Wir brauchen auch nach unseren letzten Siegen weitere Punkte“, macht 08-Trainer Jens Grembowietz deutlich.

Er ist froh darüber ist, dass sein Team jetzt wieder aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen kann. Seine Rechnung: Sechs Punkte in Erkenschwick und zum Schluss gegen Wanne-Eickel, dann haben seine Horster mindestens die Relegation sicher. Denn: Am letzten Spieltag nehmen sich Lennestadt und Schüren gegenseitig die Punkte weg. Maximal einer der Konkurrenten kann noch sechs Zähler holen.

Dass es zuletzt besser lief als lange Zeit zuvor, freut Jens Grembowietz. Er muss auch in Erkenschwick die verletzten Sven Wening, Oskar Skrzecz und Mohammed Bouachria ersetzen. „Fußball macht halt am meisten Spaß, wenn man gewinnt“, sagt er. Warum es jetzt besser läuft, gehört zu den Geheimnissen dieser Sportart. „Wir machen eigentlich nichts anders als zuvor“, fügt er hinzu. „Wir sind effektiver geworden. Aber wer weiß, wozu die zahlreichen Unentschieden, die wir zuvor erzielt haben, gut waren. Der eine oder andere Punkt kann vielleicht noch ganz wichtig werden.“

Mit Ahmet Inal befindet sich Jens Grembowietz im Übrigen auch nach dessen Abgang aus Horst in Kontakt. „Wir tauschen uns regelmäßig über die kommenden Gegner aus“, berichtet der Horster Coach. „Nur in der vergangenen Woche habe ich den Kontakt ganz bewusst vermieden.“

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