FUSSBALL-OBERLIGA

Letztes Heimspiel der Saison für die Schalker U23

Schalkes Finn Heiserholt (am Ball) wechselt zur kommenden Saison zum künftigen Ligakonkurrenten SV Lippstadt.

Schalkes Finn Heiserholt (am Ball) wechselt zur kommenden Saison zum künftigen Ligakonkurrenten SV Lippstadt.

Foto: Andreas Hofmann

Gelsenkirchen.   Die Königsblauen wollen sich am Sonntag mit einem Sieg gegen Westfalia Rhynern verabschieden. Meisterschaftspokal wird nach dem Spiel überreicht.

Die Saison in der Fußball-Oberliga neigt sich so langsam dem Ende zu. Die U23 des FC Schalke 04 bestreitet am Sonntag ab 15 Uhr gegen Westfalia Rhynern ihr letztes Heimspiel in dieser Saison. Für den Spitzenreiter stehen dabei aber gleich zwei Abschiede auf dem Programm.

Zum einen verabschieden sich die Knappen vorerst aus Gelsenkirchen. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga werden die Königsblauen in der kommenden Saison ihre Heimspiele wieder in der Herner Mondpalast-Arena oder dem Bottroper Jahnstadion austragen müssen. Die bisherige Heimat, Rasenplatz 7 auf dem Schalker Trainingsgelände, genügt nicht den Regionalliga-Anforderungen. Der Umzug ins Parkstadion ist zwar anvisiert, der Zeitpunkt für die Fertigstellung der Umbauarbeiten aber noch unklar.

Darüber hinaus ist es auch für einige Spieler die letzte Partie vor heimischem Publikum. Akteure, die älter als 23 Jahre sind, müssen das Team verlassen. Einzig die Routiniers Philip Fontein und Kapitän Christian Eggert bleiben.

Einer derjenigen, die sich also auch ganz persönlich verabschieden, ist Finn Heiserholt. Der 22-Jährige wechselt zum künftigen Schalker Ligakonkurrenten SV Lippstadt. „Ich freue mich für ihn, denn wir freuen uns für jeden Spieler, der einen guten Anschlussvertrag bekommt. Wir haben immer offen miteinander gesprochen und unsere Hilfe angeboten“, sagt Trainer Torsten Fröhling dazu.

Angesichts dieser besonderen Konstellation wäre ein Dreier natürlich umso schöner. „Wir wollen unser letztes Heimspiel positiv gestalten, weil wir uns bei den Fans bedanken wollen. Obwohl die Bedingungen auf dem Trainingsplatz nicht so gut waren, waren immer viele Zuschauer da. Außerdem verlassen uns ja auch einige Spieler. Wir wollen uns also gut verabschieden,“ betont Fröhling. Nach dem Spiel werden die Schalker auch noch ihren Meisterschaftspokal überreicht bekommen – damit der doppelte Abschied zumindest etwas leichter fällt.

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