BASKETBALL

Jeder Schalker brennt auf seinen Einsatz in den Play-offs

Patrick Carney ist in den Augen von Schalkes Trainer Raphael Wilder ein Vorzeigeprofi. Er ist ein herausragender Werfer, wie er beim 85;72-Sieg im Februar gegen Oldenburg mit seiner Bestleistung von 34 Punkten bewiesen hat.

Foto: Olaf Ziegler

Patrick Carney ist in den Augen von Schalkes Trainer Raphael Wilder ein Vorzeigeprofi. Er ist ein herausragender Werfer, wie er beim 85;72-Sieg im Februar gegen Oldenburg mit seiner Bestleistung von 34 Punkten bewiesen hat. Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen.   Raphael Wilder, der Trainer des FC Schalke 04, beschreibt vor dem Achtelfinal-Heimspiel der 2. Bundesliga Pro B gegen Dresden seine Spieler.

Die Spannung steigt. Am Samstag beginnen die Play-offs für die Basketballer des FC Schalke 04 in der 2. Bundesliga Pro B. Insgesamt 14 Spieler gehören dem Kader der Königsblauen an, alle sind fit, alle brennen auf einen Einsatz. Aber nur zwölf von ihnen können von Raphael Wilder nominiert werden für das Achtelfinal-Heimspiel gegen die Dresden Titans. Wie seine Akteure ticken, verrät der Headcoach der Gelsenkirchener Korbjäger im Gespräch mit der WAZ.

Nr. 4 Jonas Peters: Das erste Jahr, in dem er regelmäßig spielt. Er kommt pro Partie auf fünf Minuten im Schnitt. Das ist eine ganze Menge. Studienbedingt kann er nur die Trainingseinheiten am Abend mitmachen

Nr. 7 Lennart Weichsel: Einer der besten Verteidiger „off the ball“, also gegen nicht ballführende Spieler. Er ist mega athletisch.

Nr. 12 Niclas Sperber: Ein großes Talent. Er braucht Praxis auf der Position 3/4. Er spielt seine erste richtige Profi-Saison, nachdem er in seinen bisherigen Klubs nur Auffüller war.

Nr. 14 Timo Volk: Ein erfahrener Vierer. Seit Anfang des Jahres ist er voll berufstätig und kann deshalb nur noch abends zum Training kommen.

Nr. 15 Michael Agyapong: Einer der härtesten Verteidiger, Kämpfer und Rebounder. Er betreibt den größten Aufwand, um für Schalke zu spielen. Er ist als Erzieher voll berufstätig, lebt in Wuppertal, hat kein Auto und nimmt den weiten Weg zum Training mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf sich. Ich habe ihn seit zehn Jahren als Spieler, er war immer loyal.

Nr. 17 Coheen-Alphonse Kalondji Kadima: Seine erste Profi-Saison, vorher spielte er in der 2. Regionalliga. Er ist sehr bemüht und arbeitet hart.

Nr. 20 Thomas Adrian Szewczyk: Er ist im vierten Jahr bei mir, mit Höhen und Tiefen. Auch er studiert. Es fehlt noch die Konstanz, die ich in dieser Saison bei ihm auf einem guten Niveau eigentlich erwartet hatte.

Nr. 21 Salman Manzur: Auch für ihn ist es das erste Profi-Jahr, auch er studiert. Dafür spielt er sehr solide.

Nr. 22 Corcontae Lamar DeBerry: Ein guter Profi, der das europäische Basketball-Spiel noch besser verstehen muss. Er muss lernen, seinen Körper noch mehr einzusetzen und härter zu spielen.

Nr. 23 Shawn Tyrell Gulley: Offensiv und im Rebound sehr stark. Er hat ein großes Potenzial und ist für höhere Aufgaben geeignet. Er muss allerdings noch an seiner Defense arbeiten.

Nr. 24 Patrick Terence Carney: Ein Vorzeigeprofi. In dieser Saison ist er allerdings nicht so konstant wie die Jahre davor. Er ist ein herausragender Werfer.

Nr. 30 Leon Christopher Friederici: Ein sehr hart arbeitender Spieler, der noch viel lernen muss. Aber er hat Potenzial und eine tolle Einstellung.

Nr. 32 Courtney Belger: Ein toller Point Guard. Er hat einen sehr guten Charakter, ein echter Vorzeigeprofi außerhalb und auf dem Spielfeld. Ein wahrer Leader.

Nr. 33 Randall Scott „RJ“ Slawson: Ein erfahrener Spieler mit einem hohen Basketball-IQ. Ein guter Team-Player, sehr wertvoll für die Mannschaft auf der Position 4/5. Leider haben ihn Verletzungen in dieser Saison zurückgeworfen.

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