Fußball Bezirksliga

Gençlerbirliği Resse macht kurzen Prozess mit SV Horst 08 II

Ali Vural (vorne ), Spielertrainer bei Genclerbirligi Resse, jubelt über sein Tor zum 4:0 in der Bezirksliga-Begegnung gegen den SV Horst 08 II.

Ali Vural (vorne ), Spielertrainer bei Genclerbirligi Resse, jubelt über sein Tor zum 4:0 in der Bezirksliga-Begegnung gegen den SV Horst 08 II.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Buer.   Dem Tabellendrittletzten gelingt ein hochverdienter 6:2-Sieg im Derby. Baris Uysal erzielt zwei Tore. 08-Trainer Willi Schmalz ist bedient.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Den Ernst der Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga hat im Derby an der Lohmühle offensichtlich nur Gençlerbirliği Resse erkannt. Der Klub mit den türkischen Wurzeln machte mit dem SV Horst 08 II kurzen Prozess, fertigte ihn mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:2-Sieg ab, blieb aber wegen des überraschenden 3:2-Sieges des SV Zweckel beim SC Hassel an drittletzter Stelle der Tabelle.

„Wir haben alles noch selbst in der Hand“, sagt Gençlerbirliğis Spielertrainer Ali Vural. Sollte seine Mannschaft auch an den letzten fünf Spieltagen so auftreten wie an diesem Sonntag, dann dürfte sie den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Mehr Sorgen muss man sich wohl um die Horster machen. Sie waren der große Verlierer dieses Spieltags und liegen vor dem Nachholspiel am Donnerstag beim Erler SV 08 nur noch drei Punkte vor den Ressern.

„Das war ein Reinfall, ein einziges Fiasko“, so bezeichnete 08-Trainer Willi Schmalz den Auftritt seines Teams. „Das passiert, wenn man sich nicht an die taktischen Vorgaben hält. Die Einstellung stimmte nicht, die Laufbereitschaft auch nicht. Die Resser haben nicht unverdient gewonnen, sie waren nicht gut, aber wir waren grottenschlecht. “

Na ja, was die Beurteilung der Leistung von Gençlerbirliği anbetraf, lag er nicht auf einer Wellenlänge mit Ali Vural. „Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft“, gab der Spielertrainer des Gastgebers zu Protokoll. „So gut spielen wir meistens, aber diesmal haben wir auch schon recht früh die Tore erzielt.“

Wie stark die Resser im technischer Hinsicht sind, zeigten sie in der Szene, die den Torreigen eröffnete. Einen sehenswerten Pass von Ramazan Yagcioglu aus dem Mittelfeld verwertete Semih Cetin mit dem Rücken zum Tor stehend und traf zum 1:0. Baris Uysal war es dann, der vor der Pause auf 2:0 (33.) und kurz nach der Pause auf 3:0 erhöhte (49.).

Im Hinspiel, das mit einem legendären Horster 7:5-Sieg endete, verspielte Gençlerbirliği einen Drei-Tore-Vorsprung. Diesmal nicht. Ali Vural (52.), Onur Gündüz (64.) und Mazlum Kilicalp (73.) schraubten das Ergebnis auf 6:0 gegen eine Horster Abwehr, die an diesem Sonntag eine Zweikampfallergie gehabt haben muss.

Erst als das halbe Dutzend voll war, steckte der Gastgeber zurück - und gönnte den Horstern auch zwei Torerfolge. Oguzhan Kalayci erzielte mit einem von Bobo Kituba Mbongo Kimdomba an ihm selbst verursachten Foulelfmeter den ersten Gäste-Treffer (80.). Fabio Rapisardi sorgte für weitere Ergebniskosmetik (85.).

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben