Duathlon

Fabian Karst kommt in Alsdorf als DM-Zehnter ins Ziel

Zehnter der 25- bis 29-Jährigen bei den Deutschen Duathlon-Meisterschaften in Alsdorf: Fabian Karst vom Gelsenkirchener Triathlonteam Laufwerk Ruhr.

Zehnter der 25- bis 29-Jährigen bei den Deutschen Duathlon-Meisterschaften in Alsdorf: Fabian Karst vom Gelsenkirchener Triathlonteam Laufwerk Ruhr.

Foto: Heinrich Jung

Alsdorf.   Nach starken zehn Laufkilometern hat der 27-Jährige vom Triathlonteam Laufwerk Ruhr Probleme: „Die Beine wurden hart, die Füße und Hände taub.“

Fabian Karst vom Triathlonteam Laufwerk Ruhr gehört zu den zehn besten deutschen 25- bis 29-jährigen Duathleten. Bei den Titelkämpfen in Alsdorf kam er nach zehn Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren und erneut zehn Kilometer Laufen als Zehnter ins Ziel. Seine Zeit: 2:51:44 Stunden.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt standen den 300 Athleten das wohl kälteste Rennen des Jahres bevor. Bei leichten Schneeböen erlief sich Fabian Karst auf den ersten zehn Kilometern einen hervorragende Ausgangsposition (34:22 Minuten), ehe es auf die anspruchsvolle Radstrecke ging, die von den besten Athleten mit einem Vierziger- Schnitt absolviert wird.

Michael Karst siegt bei den 55- bis 59-Jährigen

Einen solchen wäre Fabian Karst auch gerne gefahren, er blieb aber mit einem Siebenunddreißiger-Schnitt hinter seinen Erwartungen zurück. „Ab Kilometer 30 hatte ich massiv mit den kalten Temperaturen zu kämpfen“, sagte der 27-Jährige. „Die Beine wurden hart, die Füße und Hände taub.“

Dementsprechend gestalteten sich auch die letzten zehn Laufkilometer, für die Fabian Karst 40:03 Minuten benötigte. „Es war das erwartet harte Rennen, dennoch schmerzt es, wenn Hände und Füße kribbeln und taub sind“, sagte er. „Ab Kilometer sieben konnte ich meine Füße wieder spüren, vorher bin ich wie auf Stelzen gelaufen. Es war eine harte Erfahrung, mit der ich aber zufrieden bin.“

Weitere Gelsenkirchen Starter war, und zwar auf der Sprintdistanz: Michael Karst (Erster bei den 55- bis 59-Jährigen, 1:20:06 Stunden), Monika Wolf (Dritte bei den 45- bis 50-Jährigen, 1:31:18 Stunden), Simon Sieberg (Achter bei den 25- bis 29-Jährigen, 1:29:57 Stunden).

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