Handball

Es ist nur Pokal, aber  Schalke will alles geben 

Urlauber Nico Helfrich fehlt Schalkes Oberliga-Handballern beim Pokalturnier in Soest.

Urlauber Nico Helfrich fehlt Schalkes Oberliga-Handballern beim Pokalturnier in Soest.

Foto: Andreas Hofmann

Schalke.  Schalkes Oberliga-Handballer kämpfen gegen Gastgeber Soester TV und den TuS Westfalia Hombruch um den Einzug in die Endrunde des Verbandspokals.

Es wird ja häufig gesagt, dass Pokalspiele eine lästige Pflicht seien. Doch Sebastian Hosenfelder bewertet die erste Runde im Wettbewerb des Handballverbandes Westfalen überhaupt nicht als gleichgültig. „Dafür haben wir uns nicht ein Jahr im Kreispokal gequält“, sagt der Trainer des Oberligisten FC Schalke 04. „Wir haben hart trainiert und werden alles geben. Und wir werden uns nicht weigern, weiterzukommen.“

Die Aufgaben am Samstag in der Bördehalle werden Gastgeber und Oberliga-Rivale Soester TV (14 Uhr) sowie der Dortmunder Verbandsliga-Zehnte TuS Westfalia Hombruch sein (15.15 Uhr), die sich im Schlussspiel um 16.30 Uhr messen werden. Der Sieger dieses Trios wird dann am 23. November mit drei weiteren Gruppen-Ersten die Endrunde bestreiten, in der der Starter für den DHB-Amateur-Pokal ermittelt wird. Das Lukrative: Das Endspiel dieses Wettbewerbs wird in der Hamburger Barclaycard-Arena ausgetragen, und zwar vor dem Endspiel der Großen.

Rechtsaußen Nico Helfrich ist im Urlaub

Letztendlich ist es aber doch nur der Pokal-Wettbewerb, so dass sich Sebastian Hosenfelder beziehungsweise seine Mannschaft nicht querlegen wird, um das Finalturnier zu erreichen. „Die Soester werden ihre angeschlagenen Spieler auch rauslassen“, sagt der 38-Jährige, der auf Jan Grzesinski und – wie schon vor der Partie gegen den HTV Hemer angekündigt – Todor Ruskov verzichten wird. Die Pause des Bulgaren, der Adduktoren-Probleme hat, soll so lange dauern, bis dieser richtig fit ist. „Ich habe doch in Bielefeld gesehen“, sagt Sebastian Hosenfelder, „wie wichtig Todor für uns ist, wenn er annähernd schmerzfrei ist.“

Der Trainer gibt zu, dass er jemand sei, der gerade nach Niederlagen am liebsten schon am nächsten Tag wieder spielen würde. „Aber ich weiß, dass die Mannschaft durchatmen muss“, sagt er. Deshalb wird er sein Pokal-Aufgebot mit Spielern aus der Reserve auffüllen. Fehlen werden neben den bereits Genannten auch Rechtsaußen Nico Helfrich, der im Urlaub ist, sowie Torwart-Routinier Veit Lichtenegger, den die Schalker ja quasi für ein paar Monate vom Soester TV ausgeliehen haben.

„Ich möchte Fabian Zindel mal wieder im Tor sehen“, sagt Sebastian Hosenfelder, der einen ehrgeizigen Auftritt seines Teams erwartet und hofft, dass sich vor allem auch Fin Sauerland und Bastian Schwengers, die zuletzt hinten angestanden haben, Selbstvertrauen holen werden.

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