Basketball

Die Schalker Mannschaft begeistert ihren Trainer

Lavon Hightower (li.) gelangen acht Schalker Punkte.

Lavon Hightower (li.) gelangen acht Schalker Punkte.

Foto: Michael Korte

Erle.  „Das war ein richtig geiles Spiel“, sagt Raphael Wilder, der Trainer der Schalker Basketballer, nach dem 79:81 gegen die Heroes Den Bosch.

„Duitsland 0, Nederland 2“, ist auf der Facebook-Seite der Heroes Den Bosch zu lesen. Und links daneben stehen die Ergebnisse, das 2:4 des deutschen Fußball-Nationalteams in der EM-Qualifikation sowie das 79:81 (40:38) der Basketballer des FC Schalke 04 gegen den 16-maligen Meister der Niederlande.

Es war an der Mühlbachstraße eine Niederlage, die Schalkes Trainer Raphael Wilder zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison der 2. Bundesliga Pro A so richtig gut gefallen hatte. „Das war ein richtig geiles Spiel“, sagte der 66-Jährige, der das Schlussrätsel dieser Partie aber nie lösen wird. Er wollte herausfinden, wie es passieren konnte, dass die Heroes Den Bosch nach ihrem Einwurf, den sie zwei Sekunden vor dem Ende beim Stand von 79:79 erhalten hatten, noch ganz blank zu einem Korberfolg kommen konnten. Video-Analyse. Aber? „Das Gute war, dass der Akku 30 Sekunden vor Schluss seinen Geist aufgegeben hatte“, sagte Raphael Wilder, der also niemanden ausschimpfen konnte. „Ich werde jetzt davon träumen.“

Katastrophale Dreier-Quote – nur zwei von 18

Nach einem missglückten Start (4:12) griff Raphael Wilder ein, nahm mehrere Wechsel vor und durfte sich über einen 18:4-Lauf seines Teams freuen, das sich gegen diesen hochkarätigen Gegner in toller Verfassung präsentierte. „Bis auf die katastrophale Dreier-Quote“,, sagte der Schalker Headcoach. „Zwei von 18. Den Bosch trifft zwölf von 17.“

Nachdem das zweite und dritte Viertel ausgeglichen verlaufen waren, „sind wir komplett eingebrochen“, sagte Raphael Wilder – 65:76 in der 35. Minute. „Ich hab’s laufen lassen. Die Mannschaft muss erst einmal versuchen, selbst aus dem Loch rauszukommen.“ Dann hatte er aber, wie er sagte, ein Einsehen.

Dank eines 12:1-Laufes gleicht Schalke zum 77:77 aus

Und das Ergebnis war ein Schalker 12:1-Lauf zum 77:77, ehe sich kurze Zeit später der Akku entschied, den Geist aufzugeben. Was aber an Raphael Wilders Begeisterung nichts änderte. „Das war“, sagte er, „ein sehr intensives und sehr ansehnliches Spiel auf sehr hohem Niveau. Ich hatte mit einer relativ klaren Niederlage gerechnet.“

Viertel: 22:16, 18:22, 21:23, 18:20.

FC Schalke 04: Newkirk (9/2), Hightower (8), Jean-Louis (3), Spencer (5), Joos (14), Dunn (2), Touray (9), Szewczyk (4), Rohwer (6), Gulley (2), Belger (17).

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