Fußball-Kreisliga A 2

Der SV Hessler 06 ist nach 11:0-Kantersieg Herbstmeister

Holger Siksa, der Trainer des SV Hessler 06, sah einen 11:0-Kantersieg seiner Herbstmeister-Mannschaft.

Holger Siksa, der Trainer des SV Hessler 06, sah einen 11:0-Kantersieg seiner Herbstmeister-Mannschaft.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Gelsenkirchen.  Der SV Hessler 06 ist Herbstmeister der Kreisliga-A-Staffel 2. Das Team von Trainer Holger Siska macht es gegen die SG Eintracht zweistellig.

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Der Herbstmeister der Fußball-Kreisliga A2 heißt SV Hessler 06. Der Spitzenreiter machte es am Sonntag gegen die SG Eintracht 07/12 sogar zweistellig. Firtinaspor tat sich gegen Kellerkind ETuS Gelsenkirchen dagegen schwerer und traf erst in der Nachspielzeit zum 5:4-Sieg.



Westfalia 04 II – Adler Feldmark5:3
Die Adler bleiben auch unter Interimscoach Tamer Senses in der Krise. Beim Aufsteiger kassierten sie bereits ihre siebte Saisonniederlage. Patrick Peter (2.), Joel Göllner (20.) und Darijo Petrovic (35.) sorgten für einen 3:0-Pausenvorsprung der Gastgeber. Serhat Ekinci verkürzte zwar (55.), doch Mirko Lange machte den sechsten Westfalia-Dreier in Folge klar (70., 77.). Ferhat Ekinci (82.) und Burak Yildirmak per Elfmeter (85.) betrieben noch Ergebniskosmetik.

„In der ersten Halbzeit waren wir bärenstark, haben nichts zugelassen und gut gepresst. In der zweiten haben wir erst etwas nachgelassen, dann aber durch zwei Konter wieder die Kontrolle erlangt“, sagte ein zufriedener Westfalia-Trainer Frank Adriaans.


SG Eintracht – SV Hessler 06 0:11
Der Spitzenreiter aus Hessler ließ sich auf der letzten Etappe Richtung Herbstmeisterschaft auch nicht von der Eintracht aufhalten. Dabei hatten die Hausherren anfangs noch gut mitgehalten. „Wir sind in den ersten 20 Minuten schwer ins Spiel gekommen und waren zu passiv“, meinte Hesslers Trainer Holger Siska.

Das 1:0 von Daniel Broll war jedoch der Dosenöffner für die Null-Sechser, bei denen Julian Hellmich mit fünf Treffern bester Torschütze war (22., 59., 61., 62., 73.). Zudem netzten Lukas Siska (29.), Pierre-Maurice Lehnebach (31., 51.), Patrick Platzek (69.) und wiederum Daniel Broll (49.) ein. „Die Jungs haben es vor allem in der zweiten Hälfte richtig gut gemacht. Wichtig war, dass sie nie nachgelassen und immer weitergemacht haben“, lobte Holger Siska.


VfL Resse 08 – Union Neustadt 8:0
Den zweiten Kantersieg des Spieltags feierte der VfL Resse 08, der sich im Vergleich zu Hessler aber mit drei Treffern weniger begnügte. Sechs der acht Tore fielen schon in Halbzeit eins. Serkan Kayikcioglu (10.), Nico Tewes (19.), Marcel Hussein (33.), Sebastian Scheiwe (42.), Dieter Fuhrmann (87.) sowie der dreifache Torschütze Henrik Leben waren erfolgreich (14., 31., 65.).

„Wir haben die erste Hälfte komplett verpennt und Resse spielen gelassen. Wir hatten keinen Zugriff“, kritisierte Union-Coach Frank Freudenstein, der auch selbst auf dem Platz stand. „Wir wollten eigentlich nicht so defensiv stehen, aber an diese Vorgabe haben wir uns nicht gehalten. Das ganze Team stand neben sich.“


SSV/FCA Rotthausen – Arminia Ückendorf 4:0
Der Tabellenelfte aus Ückendorf hielt das Spiel beim Zweiten lange offen. Bis zur 75. Minute führte der SSV/FCA nach einem schönen Schlenzer von Tim Petzke (43.) nur mit 1:0. „Wir hatten in der ersten Halbzeit zwar einige weitere Chancen, haben uns aber insgesamt schwergetan. Es war ein Spiel auf ein Tor und uns hat die nötige Bewegung gefehlt.“

In der Schlussphase fanden die Rotthauser Kombinationen dann aber doch noch ihr Ziel: Michail Jacek Bonkowski (75., 81.) und Michel Sabatino (89.) schossen einen komfortableren Vorsprung heraus. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir solche Szenen häufiger so ausspielen. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte“, bilanzierte Roger Petzke.


DJK Blau-Weiß – ETuS Bismarck 5:2
Blau-Weiß bleibt dem Spitzenduo bestehend aus Hessler und dem SSV/FCA auf den Fersen. Zwischenzeitlich sah es aber nach einem Patzer des Tabellendritten aus. Selcuk Cosanar (2.) und Elyesa Suyer (29.) hatten die DJK zwar in Front gebracht, doch ETuS glich durch Marcel Stipe Ljubas (34.) und Mohamed El Hamdaouj (53.) aus. „Wir waren zehn Minuten lang nachlässig, fünf Minuten vor der Pause und fünf danach. Eigentlich hätten wir aber schon vorher den Sack zumachen müssen“, fand Bau-Weiß-Co-Trainer Peter Seikowski.

„Die Reaktion auf das 2:2 war aber sehr gut“, ergänzte er mit Bezug auf die weiteren Treffer von Sahin Dogan (54.), Cosanar (57.) und Sven Chilek (83.), dessen Schuss aus 50 Metern ins Netz ging. Ein kleiner Wermutstropfen blieb aus Sicht der DJK aber doch: Haissam Ali Khan sah innerhalb von 15 Minuten zweimal die gelbe Karte und flog vom Platz (87.).


Firtinaspor – ETuS Gelsenkirchen5:4
Die ersatzgeschwächten Hausherren feierten gegen den Tabellenvorletzten einen spektakulären Last-Minute-Sieg. Emre Cevik traf in der Nachspielzeit zum 5:4. Dabei war die Partie für Firtinaspor, das anfangs nur zu zehnt war und ab der zehnten Minute mit dem elften Spieler aufgefüllt wurde, denkbar schlecht gestartet. ETuS führte dank Samir Salmi (2.) und Sadat Kasi (17.) mit 2:0. Glück hatten die Gastgeber allerdings, als Tim Zujevic einen Elfmeter verschoss (10.).

„Nach dem 2:0 haben wir jedoch das Fußballspielen eingestellt und die Zweikämpfe nicht mehr angenommen“, monierte Gäste-Trainer Tim Kämper. Firtinaspor nutzte diese Phase und drehte das Spiel durch Ferhat Yaylan (28., 41.) und Erdem Polat (48.). Kurioserweise steigerte sich ETuS nun wieder und schaffte in Person von Elzner Imeri zweimal den Ausgleich (51., 84.). Zwischenzeitlich hatte Emre Cevik das 4:3 erzielt (69.). In einem jetzt offenen Schlagabtausch, währenddessen der Eisenbahner Sinan Maras die Gelb-Rote Karte sah (87.), hatte Firtinaspor letztlich erneut durch Cevik das bessere Ende für sich.

ETuS-Trainer Kämper baute seine Schützlinge aber direkt wieder auf: „Ich kann den Jungs heute keinen Vorwurf machen. Sie haben in den ersten 20 Minuten und der zweiten Hälfte alles gegeben. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“


Middelich-Resse – Preußen Sutum1:2
„Ich bin verwundert, dass Middelich in der Tabelle so weit unten steht. Die werden sicherlich noch einige Teams aus dem oberen Drittel ärgern“, stellte Sutums Trainer Nasre Bekali nach dem hart erkämpften 2:1-Erfolg beim Drittletzten aus Middelich beeindruckt fest.

Seine nun fünftplatzierten Schützlinge setzten sich im Freistoß-Fest (alle drei Tore resultierten aus Freistößen) knapp durch. Volkan Arslan brachte die Gäste in Führung (72.), Kevin Meding glich wenig später aus (77.). Sutums Bekay Bekali gelang aber noch der Siegtreffer (81.).





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