Basketball

Coronavirus: Darum profitiert Schalke vom Pro-A-Saisonende

Schalkes Basketball-Chef Tobias Steinert darf jubeln: Der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Pro A ist perfekt.

Schalkes Basketball-Chef Tobias Steinert darf jubeln: Der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Pro A ist perfekt.

Foto: Kerstin Bögeholz

Frankfurt.  Die 2. Basketball-Bundesliga hat in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen, die Saison zu beenden. Mit sofortiger Wirkung.

Dieses Ergebnis ist nach der zuletzt rasanten Coronavirus-Entwicklung keine Überraschung: Die 41 Vereinsvertreter haben mit der 2. Basketball-Bundesliga in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Frankfurt beschlossen, die Saison 2019/20 mit sofortiger Wirkung zu beenden. Das gilt sowohl für die Pro A mit dem FC Schalke 04 als auch für die Pro B. Eine offizielle Bestätigung der Liga lag am Montagabend noch nicht vor.

Ein ganz großer Gewinner dieser Entscheidung sind die Basketballer des FC Schalke 04, die aktuell auf dem vorletzten und somit einem Abstiegsplatz in der Pro A stehen, obwohl sie ihren Rückstand am vergangenen Mittwoch dank ihres 98:91-Sieges über den Tabellendrittletzten PS Karlsruhe Lions auf zwei Punkte verkürzt haben. Es wird nach dieser Abbruch-Saison aber keine Absteiger geben, so dass die Königsblauen ebenso wie das Team Ehingen Urspring, das abgeschlagene Schlusslicht, weiterhin in der Pro A bleiben werden.

Niners Chemnitz und Eisbären Bremerhaven steigen auf

Die Niners Chemnitz und die Eisbären Bremerhaven, die Mannschaften auf den Plätzen eins und zwei in der Pro-A-Tabelle, werden das sportliche Aufstiegsrecht für die BBL erhalten. Gleiches gilt für die jeweils Erstplatzierten der Pro-B-Staffeln Nord und Süd, die Itzehoe Eagles und die Scanplus Baskets Elchingen, die das sportliche Aufstiegsrecht für die Pro A bekommen werden. Sollten sie verzichten, zählten die jeweils beiden Zweitplatzierten, die EN Baskets Schwelm und die TG Würzburg, zum Anwärterkreis. Die Lizenzierungsfrist für die kommenden Pro-A-Saison läuft bis zum 15. April.

Weil es auch aus den beiden Pro-B-Staffeln nach dieser Saison keine Absteiger geben wird, sind die jeweils beiden Staffel-Letzten gerettet – die ART Giants Düsseldorf und der RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf im Norden sowie der TSV Oberhaching und die Basketball-Löwen Erfurt im Süden.

In der vergangenen Woche, am Mittwoch, hatte die 2. Basketball-Bundesliga fürs Wochenende sowohl den 30. Spieltag der Pro A sowie die Play-offs und die Play-downs der Pro B wegen des Coronavirus ausgesetzt. (AHa)

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