Basketball-Regionalliga

Essen Miners starten mit Zuversicht in die Saison

Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig: Rückkehrer Chris Alexander (am Ball).

Sein Einsatz entscheidet sich kurzfristig: Rückkehrer Chris Alexander (am Ball).

Foto: Michael Gohl/FFS

Essen.  Der ETB ist an diesem Freitagabend zu Gast in Leverkusen. Björn Barchmann, Sportlicher Leiter, sieht eine positive Entwicklung.

Die Verpflichtung von Chris Alexander war wohl der Coup dieser Offseason. Für die ETB Wohnbau Miners sowieso – vielleicht sogar ligaweit. Ein Transfer, der die Kräfteverhältnisse vielleicht noch einmal verschieben könnte: In Essen dürfte man sich viel vornehmen – vom Aufstieg freilich einmal abgesehen. „Allerdings ist die Regionalliga West enorm stark“, betont Björn Barchmann vor dem Saisonstart der Essener an diesem Freitagabend in Leverkusen bei der Bayer-Zweitvertretung (20 Uhr, Ostermann-Arena), aber: „Ich glaube schon, dass Chris Alexander mit der stärkste Spieler dieser Liga ist, an dem sich die Mannschaft ausrichten kann. Die jungen Spieler werden mit ihm wachsen. So können wir schon etwas erreichen.“

Es sind vor allem eben die jungen Spieler, die es Barchmann in diesem Sommer angetan haben. Eine Vorbereitung, die nicht ganz verletzungsfrei verlaufen ist und in der der Metropol-Nachwuchs früh gefordert war. Die Entwicklung sei enorm, so der Sportliche Leiter zufrieden. Im letzten Test gegen Bramsche siegte das Team – ohne einige Leistungsträger und natürlich noch ohne Chris Alexander. Ob der Publikumsliebling schon in Leverkusen – die der ETB bundesligaverstärkt erwarten muss, da die Pro A-Betrieb erst eine Woche später startet – spielberechtigt ist, entscheidet sich kurzfristig.

Trotzdem ist die Vorfreude groß, nach arbeitsintensiven Monaten. „Dieser Neuanfang war und ist anstrengend, aber er macht Spaß. Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht und auch im Umfeld verspüren wir mit der Verpflichtung von Chris noch einmal einen Schub.“ Iria Romaris zeigte sich im Vorfeld des Auftakts ebenfalls entspannt und zuversichtlich. An der Herangehensweise, wie man in Essen Basketball spielen wolle, habe sich nichts geändert. „Wir wollen intensiv verteidigen und einen schnellen Übergang spielen. Ich denke, das liegt unserer jungen Mannschaft.“

Bessere und schlechtere Momente in der Vorbereitung

Man wolle zudem offensiv ein Auge für den Mitspieler entwickeln, „mit allen fünf Jungs spielen“. Und weiter: „Wir hatten bessere und schlechtere Momente in der Vorbereitung, aber wir haben einen Prozess hinter uns gebracht und die Jungs finden ihre Rolle im Team. Wir müssen nun das verinnerlichen, was wir erreicht haben und uns in Details weiterentwickeln.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben