Fußball-Kreisliga

Vakanz vor Spitzenspiel gegen Reserve aus Obersprockhövel

Der Trainer (Ralf Gütschow) und sein Torjäger (Sebastian Lummel).

Der Trainer (Ralf Gütschow) und sein Torjäger (Sebastian Lummel).

Foto: ka

Volmarstein.   Trainer Ralf Gütschow fehlt Felix Krause in Viererkette. Zwischen Spitzenreiter und Drittem sind es zwei Punkte.

Als der Vorstand bekannt gab, dass Ralf Gütschow auch weiterhin Trainer des Fußball-Kreisligisten SuS Volmarstein bleibt,war die Mannschaft ziemlich komplett dabei. Denn der Trainer legt großen Wett darauf, dass seine Jungs auch am Vereinsleben teilnehmen. Also ging es gemeinsam zur betreffenden Jahreshauptversammlung. Dass es durch diese Bekanntgabe einen zusätzlichen Motivationsschub gab, bezweifelt der alte und neue Übungsleiter, der seit fünf Jahren an der Köhlerwaldstraße wirkt. „Dann hätten wir in Gevelsberg gewonnen“, sagt er lachend.

Doch im Gevelsberger Stefansbachtal setzt es nur ein 1:1. Das kann und will sich Volmarstein am Sonntag auf heimischen Geläuf nicht erlauben. Dann kommt es zum Spitzenspiel, wenn der SC Obersprockhövel II gastiert. Beide sind unter den Mannschaften mit den fünftbesten Angriffen sowie Abwehrreihen wieder zu finden. Der Tabellenführer aus Volmarstein ist mit 67 Treffern auf Rang fünf dieser Wertung – hinter Herdecke-Ende (85 erzielte Tore), SCO-Reserve (78), Linderhausen (76) und Sprockhövel II. Volmarstein stellt mit 20 kassierten Treffern die zweitebeste Liga-Abwehr – hinter Sprockhövel II (19). Hinter den Kickern von der Köhlerwaldstraße rangieren der FC Herdecke-Ende (27), Obersprockhövel II (30) und die SpVg Linderhausen (40).

Doch fernab jeder Statistik: Es ist und bleibt das Spitzenspiel der Liga, wenn der Tabellenführer (54 Punkte) den Dritten (52 Punkte) empfängt. Vieles ist möglich. Es könnte richtungsweisend sein, Linderhausen könnte der lachende Dritte werden – wenngleich das Schwelmer Gastspiel beim FC Herdecke-Ende gewiss kein Zuckerschlecken wird.

„Wir sind guter Dinge und gehen zuversichtlich in diese Partie“, sagt Ralf Gütschow, der sich einen 2:1-Sieg wie im Hinspiel erhofft. „Gegen gleichstarke Gegner sind wir immer gut drauf und spielen gut. Aber wenn es um ein Spiel wie in Gevelsberg geht, bauen wir eher ab“, beschreibt Gütschow das Manko seiner Truppe. Ergo wird sich seine Mannschaft gegen die Reserve vom Schlagbaum ordentlich strecken.

Ein Augenmerk gilt natürlich Alexander Valdix, der derzeit die Torjägerliste anführt. Volmarstein kann mit Sebastian Lümmel dagegen halten. SuS-Trainer Ralf Gütschow hat auch schon einen Plan, wie der gegnerische Sturm an die Kette gelegt werden könnte. „Wir reagieren flexibel. Raumdeckung ist dabei genauso möglich wie eine Manndeckung. Meine Spieler können beides“, so Gütschow, der sich aber ansonsten nicht tiefer in die Taktik-Kasten blicken lassen will.

Allerdings hat er seit Wochen eine Vakanz in der Viererkette. Felix Krause fehlt, hat Schmerzen im Knie. Eine endgültige Diagnose steht noch aus, auch weil es noch nicht zu einem Arzt-Besuch gekommen ist. „Aber unsere Qualität reicht aus, um diese Vakanz zu kompensieren“, sagt Gütschow.

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