Corona-Verordnung

Sport unter freiem Himmel wieder möglich

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Ab Montag wieder möglich: Sport und Golf unter freiem Himmel, unter bestimmten Bedingungen

Ab Montag wieder möglich: Sport und Golf unter freiem Himmel, unter bestimmten Bedingungen

Foto: Archiv

Ennepe-Süd/Gevelsberg.  Ab Montag ist Sport und Golf unter freiem Himmel unter bestimmten Bedingungen möglich.

Für Sportler gibt es Licht am Ende des Lockdown-Tunnels, ab Montag könnten sie auch auf Sportanlagen alleine oder zu zweit wieder aktiv werden: „Sport wird nun auch auf und in Sportanlagen oder in Stadien unter freiem Himmel alleine, zu zweit oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes erlaubt“, verkündete die zuständige NRW-Staatssekretärin Andrea Milz am Freitagmittag als Neuigkeit der Corona-Schutzverordnung ab dem 22. Februar und ergänzte: „Mit zwei Personen ist auch die sportliche Ausbildung im Einzelunterricht gemeint.“ Wenn Vereine ihre Sport-Außenanlagen etwa für Familien öffnen wollten, müssten sie dauerhaft den Mindestabstand von fünf Metern zwischen den erlaubten Personengruppen sicherstellen.

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Protestbrief der Golfer an Laschet

Das betrifft etwa die Golfer, die seit dem 16. Dezember auch mit der bis dahin gültigen Ausnahmeregelung nicht mehr spielen durften. Noch Mitte dieser Woche hatte der Präsident des Golfverbandes NRW, Ekkehart H. Schieffer, dies vehement kritisiert und deutliche und scharfe Worte an Ministerpräsidenten Armin Laschet gerichtet. „Die aktuell angeordnete Nutzungsuntersagung ist weder geeignet, noch erforderlich, noch verhältnismäßig, um das Corona-Infektionsgeschehen einzudämmen oder zu schnell abzuschwächen“, heißt es in dem Schreiben vom 16. Februar. Die Ausübung des Golfsports sei ohne Ansteckungsgefahr möglich, denn „Golf wird draußen, kontaktfrei und unter Wahrung des Abstandsgebots gespielt. Dabei kommt es zu keinem erhöhten Aerosolausstoß“, so Schieffer.

Durch die Hygienekonzepte der 175 dem Golfverband NRW angehörenden Vereine sei eine Ansammlung von größeren Spielergruppen ausgeschlossen. Zudem sei in zwölf der 16 Bundesländer Individualsport auf Sportanlagen im Außenbereich trotz teilweise höherer Infektionszahlen zulässig. Ab Montag dann auch wieder in NRW.

10.000qm pro Golfspieler

Noch im November war Meinolf Haarhaus, Präsident des Golfclub Gut Berge, zuversichtlich, dass der Golfsport kaum vom Lockdown betroffen sein würde. Denn: „Bei uns hat rechnerisch jeder Spieler eine Fläche von 10.000 Quadratmetern zur Verfügung. Da kann jeder Abstand halten.“ Allerdings hatte das Verbot ab dem 16. Dezember auch die Golfspieler in Gevelsberg überrascht.

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