Basketball-Regionalliga

Schwelm mit achtem Sieg in Folge

Andrius Mikutis (Nr. 3) und Konrad Tota (am Ball) bringen Schwelm in die Erfolgsspur zurück.

Foto: MiSch

Andrius Mikutis (Nr. 3) und Konrad Tota (am Ball) bringen Schwelm in die Erfolgsspur zurück. Foto: MiSch

Schwelm.   Dank einer starken Reboundleistung am gegnerischen Brett gelingt den EN Baskets Schwelm der 83:67 (42:27)-Sieg gegen TV Salzkotten – bei einem unfassbarem schlechten dritten Viertel (12:24).

Der achte Sieg in Folge in der Basketball-Regionalliga ist den EN Baskets Schwelm gelungen. Dank einer substanziellen Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen das Schlusslicht in der Vorwoche gelang den Gastgebern der 83:67 (42:27)-Erfolg gegen den TV Salzkotten. Mit einem Resultat, das über die schwere Arbeit der Kreisstädter hinweg täuscht.

Es war der dritte Durchgang, der die Schwelmer fast ein Déjà Vu bescherte. Denn im Hinspiel hatten sich die Schützlinge von Falk Möller einen achtbaren Vorsprung erspielen können. Doch dieser schmolz wie Eis in der Afrika-Sonne. So war es auch am Samstagabend in der Dreifachhalle. Fünfzehn Punkte mehr zum Seitenwechsel schmolzen dahin. Salzkotten nutzte die Unordnung im Schwelmer Spiel, agierte selbst nun körperbetonter, aggressiver. Auch der Zug zum Korb gestaltete sich in diesen zehn Minuten erfolgreicher. Bis auf drei Zähler kamen die Ostwestfalen heran – als Matthias Finke per Freiwurf auf 54:51 zum Ende des dritten Viertels verkürzte. „Ich bin froh, dass sich danach die Begegnung nicht wie im Hinspiel fortsetzt hat, dann wäre die Partie gekippt“, so Falk Möller.

Wie verwandelt ins vierte Viertel

Und in der Tat fingen sich die Schwelmer wieder, knüpften an den Leistungen an, die sie bereits in Durchgang eins und zwei zeigten. Wie verwandelt ging es in die letzten zehn Minuten. Dabei war es neben Andrius Mikutis, der zu den besten Spielern des Abends zählte, Routinier Konrad Tota, der die Gelb-Blauen wieder in die Erfolgsspur zurück bringen konnte. Seine Treffer brachten Schwelm die 62:53-Führung. Überdies hatte der Schwelmer US-Boy Leslie Boyce einmal mehr einen guten Lauf, sorgte für entscheidende Impulse.

Insgesamt hatten es beide Mannschaften verstanden, die Räume so eng zu gestalten, dass es kaum zu Distanzwürfen kam. Immerhin wusste sich der Gastgeber besser aus der Affäre zu ziehen. Zwar gelang Schwelm nur unwesentlich mehr Dreier als Salzkotten, dafür waren die Baskets-Spieler unter dem gegnerischen Brett bärenstark. Satte 19 Offensiv-Rebounds brachten Schwelm in diesen Situationen wieder ins Spiel zurück. Das ist eine Erklärung, warum Schwelm 50 Würfe nehmen konnte – dagegen kam Salzkotten im Spiel nur auf derer 32.

Ferner sah Falk Möller das Teamplay als einen der wichtigen Pfeiler für den Erfolg. „Mit 18 Assists können wir mehr als zufrieden sein. Da zeigt sich auch, dass der Ball diesmal erheblich besser in unserer Reihen gelaufen ist“, so der Trainer.

Allerdings zeigte sich mit dem dritten Viertel das Manko, das sich im Schwelmer Spiel wie ein toter Faden durch die Saison zieht. Es mangelt an 40-minütiger Konstanz – schlimmer noch: es war der obligatorische Einbruch, der den möglichen Erfolg gefährdet. Immerhin: Die EN Baskets können darauf aufbauen, dass sie eine halbe Stunde lang – also drei der vier Viertel – anständigen und ansehnlichen Basketball gezeigt haben.

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