Basketball-Regionalliga

Schwelm gastiert bei „Mannschaft der Stunde“

Die EN Baskets Schwelm mit Sebastian Schröter und Mathias Perl (am Ball) hatten Ibbenbüren um Christopfer Lee Hortman im Griff. Das dürfte sich im samstäglichen Rückspiel gewaltig ändern.

Foto: Archiv / MiSch

Die EN Baskets Schwelm mit Sebastian Schröter und Mathias Perl (am Ball) hatten Ibbenbüren um Christopfer Lee Hortman im Griff. Das dürfte sich im samstäglichen Rückspiel gewaltig ändern. Foto: Archiv / MiSch

Ibbenbüren/Schwelm.   Im Hinspiel hatten die EN Baskets Schwelm eine beeindruckende Vorstellung hingelegt. Im sechsten Saisonspiel der Basketball-Regionalliga wurde der TV Ibbenbüren mit dem 104:58 regelrecht aus der Dreifeldhalle gefegt. Das wird sich so im Rückspiel nicht wiederholen – Ibbenbüren hatte im Hinspiel zwei erhebliche Vakanzen, spielte ohne echten Center, überdies hat sich der Klub mittlerweile verstärkt, ist in die Erfolgsspur gekommen.

Im Hinspiel hatten die EN Baskets Schwelm eine beeindruckende Vorstellung hingelegt. Im sechsten Saisonspiel der Basketball-Regionalliga wurde der TV Ibbenbüren mit dem 104:58 regelrecht aus der Dreifeldhalle gefegt. Das wird sich so im Rückspiel nicht wiederholen – Ibbenbüren hatte im Hinspiel zwei erhebliche Vakanzen, spielte ohne echten Center, überdies hat sich der Klub mittlerweile verstärkt, ist in die Erfolgsspur gekommen.

„Ibbenbüren ist die Mannschaft der Stunde“, so Baskets-Trainer Falk Möller. „Wir dürfen uns vom Hinspiel keinesfalls blenden lassen.“ Vor allem die Neuerwerbung im Lager von Ibbenbüren, Rishi Kakad, hat super eingeschlagen. Vor allem, dass er mit Christopher Lee Hortman klasse harmoniert, macht eine der Stärken der Westfalen aus dem Tecklenburger Land. Allein beim jüngsten Erfolg in Bielefeld hatten Hortman 35 (mit 16 Rebounds) und Kadak 19 (bei 13 Assists) Punkte erzielt. Allerdings ärgerte sich TVI-Trainer Marc Pohlmann nach dem 105:86 gegen das Schlusslicht über das Auftreten seiner Schützlinge. „Das war einfach nicht der Basketball nach meinem Geschmack“, sagt er. Fügt aber hinzu: „Unglaublich war wieder der Support unserer Fans. Überwältigend, was derzeit hier in Ibbenbüren los ist.“ Weiter heißt es auf der Vereins-Homepage: „Jetzt darf Schwelm kommen, wir haben nichts zu verlieren.“

Erster Derbysieg seit 35 Jahren

Und die Kreisstädter dürfen und werden sich in der Tat auf einen beeindruckende Kulisse einstellen. Tausend Zuschauer werden erwartet. „So etwas ist immer besonders schön und gleichzeitig auch motivierend“, sagt Falk Möller.

Einen Schub im Gastgeber-Lager hat auch der Sieg in Münster gegeben – es war der erste Derbysieg in Münster seit 35 Jahren. Das hat die Regionalliga aufhorchen lassen. Ein denkwürdiger Abend in der Münsteraner Unihalle – auch dank der 43 Punkte von Rishi Kadak.

Große Wurfqualität der Gastgeber

Möller weiß aber auch, dass die Stärke der samstäglichen Gastgeber in der Wurfqualität ist. „Ibbenbüren hat heraussragende Schützen, da müssen wir mit unserer Verteidigungsarbeit ansetzen“, so der Baskets-Trainer, der für dieses Unterfangen sein komplettes Personal zur Verfügung hat. Übrigens im Gegensatz zum TV Ibbenbüren, der ohne Spielmacher Waldemar Reich antreten muss. Beim Aufwärmen vor zwei Wochen zog er sich eine Verletzung an der Achillessehne zu. Für ihn ist die Saison beendet.

Schwelm will an den zuletzt gezeigten Leistung anknüpfen, will beide Punkte mitnehmen. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, so Falk Möller. „Schließlich haben wir derzeit auch einen guten Lauf.“

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