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Schwelm fehlt nur noch ein Sieg

Nach Spielende feierten sich die EN Baskets noch im Team. Nun geht der Blick auf das Spiel gegen Düsseldorf.

Foto: MiSch / Autoren-Nr. 202371

Nach Spielende feierten sich die EN Baskets noch im Team. Nun geht der Blick auf das Spiel gegen Düsseldorf. Foto: MiSch / Autoren-Nr. 202371

Schwelm.   Ein Sieg ist es nur noch, der den EN Baskets Schwelm nach dem Erfolg am Wochenende über den SV Hagen-Haspe 70 zur Rückkehr in die zweite Basketball-Bundesliga fehlt.

Ein Sieg ist es nur noch, der den EN Baskets Schwelm nach dem Erfolg am Wochenende über den SV Hagen-Haspe 70 zur Rückkehr in die zweite Basketball-Bundesliga fehlt.

Das drittletzte Saisonspiel gegen die stark abstiegsbedrohten Hasper war vor allen Dingen in der ersten Hälfte ein eindeutiges Signal an die Konkurrenz. Schnell machten die Schwelmer klar, dass sie kurz vor dem Aufstieg nichts mehr anbrennen lassen wollten, beim Stand von 50:25 war das Spiel bereits nach zwei Vierteln entschieden. Am Ende stand ein nie gefährdeter 84:59-Erfolg. Nun hat die Mannschaft von Trainer Falk Möller am kommenden Wochenende in Düsseldorf die Gelegenheit, den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen.

Starker Start in das Spiel

Dass es so deutlich werden würde, war kurz vor dem Spielbeginn nicht unbedingt zu erwarten gewesen, denn neben Kristoffer Speier, der sich am vergangenen Wochenende in Herten das Kreuzband gerissen hatte und im Laufe dieser Woche erfolgreich operiert wurde, musste auch Julian Jasinski mit Kniebeschwerden passen. „Das war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, gab Möller nach dem Spiel aber direkt Entwarnung .

Dennoch zeigte sich Schwelm ab der ersten Sekunde voll konzentriert, gerade unter dem eigenen Korb ließ man den Gästen nicht viel Raum zur Entfaltung. „Wir haben toll umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, zeigte sich Baskets-Trainer Falk Möller nach dem Spiel sichtlich zufrieden. Kurz vor der ersten Viertelpause konnten sich die EN Baskets dann dank eines ersten kleinen Laufs auf 27:15 absetzen. Defensiv legte das Möller-Team zu Beginn des zweiten Spielabschnitts noch einmal zu, spätestens jetzt hatten die Hasper, bei denen wieder einmal viel auf Last auf den Schultern ihres Topscorer Marcus Ligons lag, dann nichts mehr entgegenzusetzen. Immer wieder setzten die Gastgeber Haspe so unter Druck, dass die Gäste den Ball verloren. Schnelle Punkte waren das Resultat des defensiven Drucks in den ersten Spielhälfte. Gerade einmal zehn Zähler gelangen den Gästen, immerhin 23 mussten sie den hoch überlegenen Schwelmern gestatten.

Mit 25 Punkten Vorsprung im Rücken wurde dann rotiert. Felix Meyer-Tonndorf, Vladimir Pinchuk und Lukas Erdhütter wussten diese Bewährungschance zu nutzen und sorgten trotz eines etwas schwacheren dritten Viertels für einen nie gefährdeten Erfolg. Besonderes Lob verteilte Möller an seinen Spielmacher Julius Ewald, der dem Spiel der Gastgeber immer wieder gute Impulse und Ideen gab. „Das war schon stark für einen 17-Jährigen“, staunte Möller im Anschluss an die Partie über die couragierte Vorstellung.

Hagen und Münster siegen ebenfalls

Den Blick nach vorne richten die Schwelmer nun gen Düsseldorf. Weil sowohl Münster als auch Hagen ihre Aufgaben ähnlich souverän wie die Schwelmer lösten, haben die Kreisstädter nun in Düsseldorf und zuhause gegen Münster zwei Möglichkeiten, die vor der Saison angestrebte Rückkehr in die ProB zu realisieren. „Die Jungs sind alle fokussiert, wir haben gute Chancen auch in Düsseldorf guten Basketball zu spielen“, formuliert Baskets-Trainer Möller noch vorsichtige Wünsche an die erste Gelegenheit, den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen.

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