basketball-Regionalliga

Schwelm erwartet Grevenbroich

Zuletzt mit starker Form: Kristofer Speier (l.) und Konrad Tota.

Foto: Michael Scheuermann

Zuletzt mit starker Form: Kristofer Speier (l.) und Konrad Tota. Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.   Es kann ein Basketball-Leckerbissen werden, wenn Grevenbroich um Farid Sadek in der Dreifeldhalle gastiert. Auf jeden Fall kann diese Partie als richtungsweisend bezeichnet werden.

Es sind noch sieben Spieltage in der Basketball-Regionalliga zu absolvieren. Die kommenden Partien könnten entscheidend für die EN Baskets Schwelm im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg in die Pro B werden. Nach der Niederlage am vorherigen Spieltag in Ibbenbüren kommt am kommenden Samstag die BSG „Elephants“ Grevenbroich, eine Woche später geht es zur BG Hagen. Es folgen also zwei Kontrahenten, die mit um den den Titelgewinn buhlen. Für die Kreisstädter kann es bedeuten, am Ende diese Zeit ganz oben zu sein – oder sich möglicherweise aus dem Titelrennen zu verabschieden.

Doch so hoch will allerdings Baskets-Trainer Falk Möller die Bedeutung der nächsten Spiele nicht hängen. „Richtungsweisend sind die Spiele – ja. Aber es wird nach diesen Begegnungen keine Vorentscheidungen geben“, sagt Möller. „Dafür ist die Liga zu ausgeglichen, kann nahezu jeder jeden schlagen. Da wird es noch einige Überraschungen geben.“

Duell auf hohem Niveau zu erwarten

Sicher ist aber, dass mit Grevenbroich eine weitere Spitzen-Mannschaft die Dreifeldhalle besuchen wird. Ein Duell auf hohem Niveau ist zu erwarten, ein absolutes Spitzenspiel. Dass es eng wird (werden kann), hat bereits das Hinspiel gezeigt, als Schwelm mit 83:74 gewann. Mit einer kämpferischen Leistung gab es beide Punkte.

„Elephants“ stark besetzt

Und das Hinspiel hat auch gezeigt, wie stark die „Elephants“-Truppe besetzt ist. Allen voran der einstige Schwelmer Baskets-Spieler Farid Sadek, den Falk Möller für einen der besten Aufbau-Spieler der Regionalliga hält. Dazu ist als Schütze und guter Rebounder Marko Boksic nicht zu verachten, auf der großen Poition weiß Lennard Jördell zu dominieren. Für die Schwelmer bedeutet dies, vor allem in den Eins-zu-ein-Situationen hellwach und hoch konzentriert zu sein.

Das ist im Pokalaus gegen Münster am vergangenen Montag nicht immer so gut gelungen. Vor allem im dritten Viertel nicht, als Münster besonders Distanzwürfe setzen konnte. „Daran arbeiten wir, das haben wir erkannt, ansonsten das Pokalspiel ist abgehakt“, so Möller.

Hulsen an der Hand operiert

Der Baskets-Trainer hat alle Spieler zur Verfügung. Gael Hulsen spielt natürlich nicht, ist aber mittlerweile operiert und hat eine Platte in die Hand bekommen. Die Hoffnung ist, dass sich dadurch der Heilungsprozess zu seinem Mittelhandbruch so beschleunigen kann, dass er vielleicht doch noch aufläuft im Laufe der Saison. „Aber es ist noch viel zu früh, dies zu beurteilen. Da müssen wir die Ärzte zu gegebener Zeit um Rat frage“, so Falk Möller.

Seite
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik