Basketball-Regionalliga

Schwelm erwartet das Schlusslicht

Wieder dabei: Gael Hulsen

Foto: Archiv / MiSch

Wieder dabei: Gael Hulsen Foto: Archiv / MiSch

Schwelm.   Baskets-Trainer Falk Möller warnt davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Bielefeld ist schwer zu spielen“, sagt er.

Auf geht’s ins neue Jahr – mit frischer Motivation, mit ausgeruhtem aber durchtrainiertem Körper, auf die erste Punktehatz. Basketball-Regionalligist EN Baskets Schwelm hat dazu am Samstag einen eigentlich dankbaren Gegner. Denn die Kreisstädter, die mit BG Hagen und Baskets Münster an der Spitze der Liga rangieren, empfangen in der Dreifeldhalle das Schlusslicht TSVE Bielefeld.

Eine vermeintlich leichte Aufgabe, ein vermeintliches Trainingsspielchen zum Start ins neue Jahr. Doch davon will Trainer Falk Möller nichts wissen. „Bielefeld spielt ausgesprochen unangenehm. Sehr schnelle Fastbreakes, sehr konsequente Verteidigung“, so der Baskets-Trainer.

Im Hinspiel 97:74-Erfolg

Im Hinspiel ist es den Schwelmern gelungen, die Stärken der „Dolphins“ abzuschwächen und in einen eigenen Sieg umzumünzen. Doch das 97:74 am zweiten Spieltag kann nicht wirklich ein Maßstab sein. Schwelm befand sich seinerzeit noch in der Findungsphase, personelle Probleme sorgten für Unruhe. Mittlerweile ist die Mannschaft gefestigt, dürfte eigentlich stärker als im Hinspiel einzuschätzen sein.

Bielefeld mit nur einem Sieg

„Wir sind absoluter Favorit“, so Falk Möller. Gleichwohl schwört er seine Mannschaft ein, diese Ostwestfalen keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen – auch wenn in Bielefeld auf der Habenseite lediglich der 86:82-Sieg in Ibbenbüren vom 8. Oktober steht. Probleme mit der Motivation sieht Möller ob der eindeutigen Rollenverteilung allerdings nicht: „Sie kommt von selbst. Und die Jungs wissen, dass wir zum Aufstieg und zur Meisterschaft jetzt alles gewinnen, in jedes Spiel hochkonzentriert gehen müssen.“

Die Schwelmer Mannschaft ist gefestigt, das hat sich in den jüngsten Spielen vor Jahresfrist gezeigt. Dennoch gibt es zwei neue Personalien. Zum einen ist – wie berichtet – Konrad Tota zur Mannschaft gestoßen. Möller ist hochzufrieden mit den ersten Eindrücken, die der Allrounder mit kanadischem und polnischem Pass im Training hinterlassen hat. „Er hat sich hervorragend integriert. Er weiß, was wir wollen“, so Müller.

Die zweite Personalie ist eigentlich keine neue. Denn Gael Hulsen darf wieder spielen. Es wird sein erstes Liga-Spiel nach der Disqualifikation im Spitzen-Derby gegen BG Hagen Ende Oktober. Erste Schritte im Pflichtspielbetrieb machte der Belgier bereits im WBV-Pokal, als Schwelm kurz vor Weihnachten im Achtelfinale den Spitzenreiter der 2. Regionalliga, Erftbaskets Bad Münstereifel, mit 100:54 vom Parkett fegte.

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