basketball-Regionalliga

Schwelm bezahlt Sieg teuer

Verdacht auf Kreuzbandriss: Kristofer Speier

Foto: MiSch

Verdacht auf Kreuzbandriss: Kristofer Speier Foto: MiSch

Schwelm/Herten.   Freud und Leid liegen oft dicht beieinander. So auch für die EN Baskets Schwelm, die sich über einen deutlichen 95:70-Sieg bei den Hertener Löwen freuten. Gleichzeitig aber die schwere Verletzung ihres Kapitäns Kristofer Speier beklagten.

Hertener Löwen –
EN Baskets Schwelm 70:95

Die Viertel: 17:21, 22:27, 18:21, 13:26.
EN Baskets Schwelm: Mikutis (26/5), Perl (21/2), Boyce (9), Speier, Jasinski (6), Schröter (14/1), Tota (9), Erdhütter (8), Ewald (2), Pinchuk, Krieger (n.e.), Meyer-Tonndorf (n.e.).

Freud und Leid liegen oft dicht beieinander. So auch für die EN Baskets Schwelm, die sich über einen deutlichen 95:70-Sieg bei den Hertener Löwen freuten. Gleichzeitig aber die schwere Verletzung ihres Kapitäns Kristofer Speier beklagten. Der war mit Verdacht auf Kreuzbandriss nach drei Minuten ausgeschieden und ins Krankenhaus gefahren worden.

Speier hatte sich bei einer Offensivaktion das Knie böse verdreht. Ein MRT soll am heutigen Montag klären, ob es sich tatsächlich um einen Kreuzbandriss handelt. Unglaublich war allerdings, was passierte, als Speier mit schmerzverzerrten Gesicht auf dem Boden der Hertener Rosa-Parks-Halle lag. Keiner der in der Halle anwesenden Rettungssanitäter hielt es für nötig zu helfen, Baskets-Physiotherapeut Sebastian Gri kümmerte sich als einziger um Speier.

Die Schwelmer starteten mit Speier, Mikutis, Boyce, Jasinski und Perl, erwischten den besseren Start. Mathias Perl eröffnete gleich mit einem Dreier, nach 150 Sekunden lagen sie mit 9:2 in Führung. Doch die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt, kamen auf zwei Punkte heran. Im zweiten Viertel ließen sich beide Teams kaum Raum. Mit einem starken Andrius Mikutis, der zwei Dreier versenkte und mit einem Korbleger erfolgreich war, setzten sich die Baskets etwas ab.

Mit einem 7:0-Lauf in den ersten beiden Minuten startete Schwelm in den dritten Durchgang. Wieder war es Mikutis, der fünf Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Schwelm lag nun mit 16 Punkten in Führung. Doch Herten ließ sich nicht abschütteln. Zwar kamen die Hausherren auf elf Punkte heran, doch die Baskets verstanden es, ihren Gegner mit einer gut arbeitenden Defensive auf Distanz zu halten.

Zweistellig führend ging es für die Mannschaft von Trainer Falk Möller in den Schlussabschnitt. Hier agierten die Kreisstädter dank Boyce, Schröter, Tota und Perl besonnen und hatten das Geschehen im Griff. Die gastgebenden „Löwen“ mühten sich noch einmal, waren aber nicht mehr so wurfsicher, wie in den ersten beiden Abschnitten.

Julian Jasinski war bester Rebounder der Schwelmer. Er pflückte neunmal den Ball vom eigenen Brett. Leslie Boyce überzeugte mit fünf Assists und vier Steals. Andrius Mikutis war mit 26 Punkten Scorerkönig der Partie.

„Wir haben diesmal die Konzentration von Anfang bis Ende hochgehalten. Durch unsere physische Spielweise haben wir den Rhythmus auf unsere Seite gezogen“, befand Co-Trainer Stefan Schäfer. „Sebastian Schröter hat uns mit wichtigen Aktionen am Brett geholfen, Leslie Boyce war als Allrounder stark, Mathias Perl sowohl defensiv als offensiv. Das war über weite Strecken eine sehr gute Partie.“

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