Basketball-Regionalliga

Schwelm besiegt „Elephants“, bleibt auf Titelkurs

Schwelm besiegt Grevenbroich – hier versucht Andrius Mikutis versucht den ehemaligen Schwelmer Farid Sadek im Wurf zu blocken

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm besiegt Grevenbroich – hier versucht Andrius Mikutis versucht den ehemaligen Schwelmer Farid Sadek im Wurf zu blocken Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm.   Die Viertel: 23:16, 25:23, 14:18, 27:17. EN Baskets Schwelm: Boyce (10/2), Mikutis (13/1), Perl (11(2), Krieger (7), Meyer-Tonndorf (3/1), Schröter (14), Tota (5), Speier (13/2), Jasinski (n.e.). Zuschauer: etwa 950.

EN Baskets Schwelm –
BSG Grevenbroich 89:74 (48:39)

Die Viertel: 23:16, 25:23, 14:18, 27:17.
EN Baskets Schwelm: Boyce (10/2), Mikutis (13/1), Perl (11(2), Krieger (7), Meyer-Tonndorf (3/1), Schröter (14), Tota (5), Speier (13/2), Jasinski (n.e.).
Zuschauer: etwa 950.

Die EN Baskets Schwelm bleiben in der Basketball-Regionalliga auf Titelkurs. Nach dem 89:74 (48:39)-Sieg gegen die BSG „Elephants“ Grevenbroich in einem der richtungsweisenden Spiele bleiben die Kreisstädter an der Spitze – als Zweiter punktgleich mit Spitzenreiter BG Hagen, wo die Mannen um Trainer Falk Möller am kommenden Freitag (20.15 Uhr) in der Ischeland-Halle antreten werden.

Es war durchweg ein schnelles und intensives Spiel, wobei die Gäste um den ehemaligen Schwelmer Farid Sadek den besseren Start erwischten. Nach etwa der Hälfte des ersten Viertels hatten die „Elephants“ einen 13:6-Vorsprung erspielt. Dabei profitierten die Gäste davon, dass sich die Kreisstädter noch nicht warm geworfen hatten – zumindest was die Distanzwürfe betrifft. Douglas Boyce und zweimal Andrius Mikutis warfen von jenseits der Dreier-Linie und trafen nicht. Neun Punkte die so den Schwelmer fehlten.

Doch nervös wurde Falk Möller, der um ein weiteres Jahr den Vertrag mit den EN Baskets verlängerte, längst nicht. „Zu 99 Prozent ist diese Anfangsphase für das Spiel nicht wirklich entscheidend“, sagt er nach der Begegnung. Er behielt Recht, denn seine Mannen kamen besser ins Spiel, trafen besser. Vor allem die Dreier, aber auch die Freiwürfe hatten sie ganz gut drauf – im Gegensatz zur ambitionierten Mannschaft aus Grevenbroich. Bei den Würfen aus der Distanz versenkten die Baskets neun – bei 23 Versuchen. Das macht eine Quote von 39,1 Prozent. Grevenbroich dagegen traf nur sechsmal, bei 27 Würfen. Macht eine magere Quote von 22,2 Prozent.

Knapp der Schwelmer Vorsprung bei den Freiwürfen. Hier markierten die Kreisstädter 25 Punkte bei 49 Würfen – was eine Quote von 51 Prozent ausmacht. Grevenbroich kam hierbei auf 45,5 Prozent – bei 25 Treffern in 55 Würfen. „Wir hatten beide Male keine berauschende Quoten“, stellte Falk Möller fest. Recht hat er – doch Grevenbroich war schlechter. Zwei Momente, die ausschlaggebend für den Sieg waren.

Überdies war die Baskets-Mannschaft beziehungsweise waren deren einzelnen Spieler nie wirklich auszurechnen. Gleich sechs Akteure trafen zweistellig: Boyce, Mikutis, Perl, Schröter, Erdhütter und Kapitän Speier. Eine Ausgeglichenheit, die erst einmal bewältigt werden muss. Grevenbroich schaffte das nicht.

Lediglich im dritten Viertel wurde es noch einmal eng, hatte Schwelm eine kleine Leistungsdelle, trumpften die Gäste auf. Der zwischenzeitlich Vorsprung von zehn Zählern schmolz dahin. Nach den dritten zehn Minuten hatten die Baskets nur eine Führung von 62:57 inne. Doch wie schon so oft in der Saison zeigten die Schwelmer eine tolle Moral, eine tolle Einstellung. Sie ließen die Gäste im letzten Durchgang kaum zum Zuge kommen, erspielten in den letzten zehn Minuten ein 27:17, so dass es schließlich zum durchaus hart erarbeiteten, aber kaum gefährdeten Erfolg kam.

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