basketball-Regionalliga

Schwelm auf dem Weg zum Titel

Große Freude nach dem Sieg und mit dem Vier-Punkte-Polster: die EN Baskets Schwelm.

Foto: MiSch

Große Freude nach dem Sieg und mit dem Vier-Punkte-Polster: die EN Baskets Schwelm. Foto: MiSch

Schwelm.   Es sind noch vier Spiele in der Saison. EN Baskets Schwelm sind an der Spitze mit vier Punkten Vorsprung. Mit dem mühevollen Sieg gegen Bonn II und der gleichzeitigen Niederlage von Hagen gibt es einen riesen Schritt in Richtung Meisterschaft.

Was auf dem Parkett der Dreifeldhalle zu sehen war, war zunächst grausam. Es wurde aber noch ausgesprochen erfreulich. Ein grottig-schlechtes Spiel legten die EN Baskets Schwelm zunächst hin, steigerten sich, besiegten die Telekom Baskets Bonn II doch noch mit 72:65 (24:30). Als dann noch durch die Halle hallte, dass BG Hagen in Herford verloren hat, kannten die Jubelarien keine Grenze. Bei noch vier Spielen hat der Spitzenreiter vier Punkte Vorsprung – ein riesen Schritt in Richtung Titel, zur direkten Rückkehr in die 2. Bundesliga , Pro B.

Schlechter Start ins Spiel

Dabei begann die Begegnung alles andere als verheißungsvoll. Die ersatzgeschwächten Gäste, die Leistungsträger wie Center Alex Möller (Start bei der Bundesliga-Garnitur), Yannick Kneesch (Start beim Kooperationspartner Dragon Düsseldorf in der Pro B) und Lotola Otshumbe (Schraube aus seinem Fuß entfernt) ersetzen musste, bestimmten mit einer flotten und unkonventionellen Spielweise die Partie. Steals ohne Ende, schlechte Würfe der Schwelmer, ein fastbreak der Gäste nach dem anderen. Schwelm konnte froh sein, mit Boyce und Pinchuk zwei Spieler in den Reihen zu haben, die die Gastgeber im ersten Viertel im Spiel hielten. Überdies musste Gäste-Spieler Turner früh verletzt raus (9.); er knickte mit dem Fuß um.

In den zweiten zehn Minuten aber ein ähnliche Bild: Schwelm indiskutabel schwach, Bonn bestimmt das Geschehen auf dem Parkett. Wie sollte das nur nach der Pause weitergehen? Es ging weiter, und zwar gut.

Trainer Falk Möller ließ nun die Routinieres aufs Parkett, im Glauben, dass sie die Gastgeber wieder in Spur bringen würden. Das taten Kapitän Kristofer Speier, Sebastian Schröter, Mathias Perl, Andrius Mikutis und Leslie Boyce auch. Acht Minuten lang sorgte dieses routinierte Quintett für die Wende – vom 24:30 zur Pause bis zum 42:41. Und der Weg zum schwer erkämpfte Sieg des Tabellenführers nahm nun seinen Lauf.

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