Rolle als Spitzenreiter annehmen

Schwelm.   Es gibt eine Premiere morgen Abend im Schwelmer „Baskets-Dome“. Zum ersten Mal in dieser Saison gehen die EN Baskets Schwelm als alleiniger Tabellenführer in eine Partie der 1. Regionalliga. Zum ersten Mal sind sie die Gejagten, nicht der Jäger. Und mit dem alten West-Rivalen BG Dorsten kommt ein Team, das die Baskets im Hinspiel mit einer Niederlage nach Hause schickte.

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Es gibt eine Premiere morgen Abend im Schwelmer „Baskets-Dome“. Zum ersten Mal in dieser Saison gehen die EN Baskets Schwelm als alleiniger Tabellenführer in eine Partie der 1. Regionalliga. Zum ersten Mal sind sie die Gejagten, nicht der Jäger. Und mit dem alten West-Rivalen BG Dorsten kommt ein Team, das die Baskets im Hinspiel mit einer Niederlage nach Hause schickte.

Im Rückspiel werden sich die Kreisstädter nun beweisen müssen. Beweisen, dass der „Platz an der Sonne“ keine einmalige Sache ist, keine „Momentaufnahme“ wie Trainer Falk Möller feststellt. Beweisen, dass sie in der Lage sind, kontinuierlich auf hohem Niveau zu spielen. Zuletzt gab es immer wieder Phasen, in denen das Team von Trainer Falk Möller schwächelte und den Gegner herankommen ließ. Auch zuletzt in Herford, wo diese Phase allerdings deutlich kürzer war als in anderen Spielen zuvor. Nicht zuletzt deswegen fiel der Sieg bei den starken Herfordern deutlicher aus, als es im Vorfeld zu erwarten war.

Konditionsstarke Gäste

Mit diesem Aufmerksamkeits-Defizit-Problem haben andere Teams ebenfalls zu kämpfen. So auch der morgige Baskets-Gegner, der in der letzten Partie gegen Schlusslicht TSVE Bielefeld gleich zu Beginn eine Auszeit nahm und sich nach dem ersten Viertel mit 18:22 in Rückstand sah. Auffallend bei den Dorstenern ist ihre konditionelle Stärke. Da müssen die Baskets vor allem im letzten Viertel hellwach sein, um eine mögliche Führung nicht noch leichtfertig aus der Hand zu geben.

Trainer Falk Möller hatte schon unmittelbar nach dem Sieg in Herford etwa aufkeimende Euphorie gebremst. „Es liegen noch eine Menge Spieltage vor uns. Am Montag geht es wieder ins Training, und dann kümmert uns nur noch der kommende Gegner.“

BG-Trainer Ivan Rosic blickte nach dem Bielefeld-Spiel auf den jetzt anstehenden Spieltag. „Unser Sieg war verdient, und nun können wir ganz gelassen nach Schwelm fahren, um die Baskets kräftig zu ärgern“, kündigt er den Schwelmern einen alles andere als leichten Gang an. In den statistischen Werten liegen beide Teams dicht beieinander, was die Wurfquoten betrifft. Deutlich besser sind die EN Baskets im Rebounding (695:617), bei den Assists (312:245) und den Steals (139:100).

Verfolgerduell Münster gegen Hagen

Auffälligster Spieler der BG Dorsten ist ihr US-Center David Golembiowski. Der 2.03-Meter-Mann liegt in der Korbjägerstatistik mit 306 Punkten (18,0 pro Spiel) auf Platz sechs, unmittelbar hinter Schwelms Topscorer Andrius Mikutis (313/18.4). Aber auch der Bulgare Lyuben Paskov und der Italiener Matthew Pebole punkten zweistellig.

Interessant für die Schwelmer wird auch das gleichzeitig stattfindende Verfolgerderby zwischen WWU Baskets Münster und BG Hagen sein. Beide rangieren mit zwei Punkten Rückstand auf dem zweiten und dritten Tabellenplatz. Das Hinspiel entschieden die Hagener denkbar knapp mit 82:81 für sich. Unabhängig vom Ergebnis der Verfolger müssen die Schwelmer gegen Dorsten erst einmal ihre neue Rolle annehmen.

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