Fußball Kreisliga A2

Not in Rüggeberg: Sogar Handballer läuft gegen Silschede auf

| Lesedauer: 2 Minuten
Kleiner Haufen: Die Spieler von RW Rüggeberg schwören sich vor dem Spiel ein.

Kleiner Haufen: Die Spieler von RW Rüggeberg schwören sich vor dem Spiel ein.

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.  Weil kaum Spieler zur Verfügung stehen, finden sich in der Aufstellung von RW Rüggeberg bei der 0:1-Pleite einige ungewohnte Namen wieder.

Am Ende war es die Personalnot, welche zu der 0:1 (0:1)-Niederlage von RW Rüggeberg gegen den FC SW Silschede führte. Insgesamt fünfzehn Spieler sind bei den Gastgebern aus dem Höhendorf für die Partie in der Fußball-Kreisliga A2 ausgefallen – und so kam es zu einer äußerst ungewöhnlichen Aufstellung bei den Rot-Weißen.

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„Mit einem voll besetzten Kader wäre das Spiel vielleicht anders ausgegangen“, glaubt im Nachhinein der Rüggeberger Trainer Daniel Frölich zu wissen. „Doch es mussten einige Spieler auf ganz anderen Positionen spielen als gewöhnlich. Das ist für die natürlich nicht ganz einfach“, erzählt der Coach. Keeper Henrik Boers wurde beispielsweise für die letzte halbe Stunde im Feld eingesetzt. Mit Jan Pagenkämper stand zudem ein Handballer der TG Voerde über die volle Distanz auf dem Feld, welcher kurzfristig wegen seiner Vergangenheit im Fußball reaktiviert wurde.

Ein Eigentor entscheidet das Spiel

Zuletzt wurde für die Schlussphase dann auch noch Ceyhun Yalcinkaya eingewechselt, welcher sein Debüt für die Seniorenmannschaft aus dem oberen Tabellendrittel gab. „Sie haben ihre Aufgaben aber alle sehr gut gemacht“ , lobt Frölich seine Spieler, die auf unterschiedliche Weise zu besonderen Einsätzen kamen. Doch trotz einer guter Leistung konnte Rüggeberg schlussendlich die Pleite gegen Silschede nicht verhindern.

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Ein Eigentor von Sebastian Niewel im ersten Durchgang wurde zum entscheidenden Treffer der Partie (40.). Sein Mitspieler Sebastian Wiese wollte zuvor das Spielgerät klären. Doch dabei schoss er seinen Teamkollegen Niewel an, von dem der Ball dann zur Niederlage ins eigene Tor flog.

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