Basketball, ProB

Niklas Geske verlässt Schwelm

Niklas Geske (hier im Playoff gegen Leverkusen) wechselt zu Phoenix Hagen.

Niklas Geske (hier im Playoff gegen Leverkusen) wechselt zu Phoenix Hagen.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm/Hagen.   Aus der ProB geht’s zum ProA-Ligisten Phoenix Hagen. 24-Jähriger für EN Baskets nicht zu halten. Verein reicht Lizenz-Unterlagen ein.

Die einen zeigen Verständnis, die anderen freuen sich. Dass Niklas Geske vom ProB-Ligisten EN Baskets Schwelm eine Liga höher zum ProA-Ligisten Phoenix Hagen wechselt, freut die Basketballer aus der benachbarten Volmestadt. Beim dortigen Zweit-Ligisten erhält der Dortmunder einen Zweijahresvertrag. Die Kreisstädter hätten gerne den Point Guard gehalten, zeigen allerdings Verständnis dafür, dass Geske in einer Liga höher eine neue Herausforderung sucht.

Damit ist für den 24-Jährigen bereits nach einer Saison in Schwelm Schluss. Dabei hatten sich die Verantwortlichen der EN Baskets bemüht, ihn zu halten. „Niklas’ Entscheidung ist für uns aus sportlicher Sicht nachvollziehbar. Er will nochmal weiter oben angreifen. Dennoch ist es schade, dass wir es nicht geschafft haben, ihn länger zu binden. Obwohl wir bereit waren, dabei bis weit über die Schmerzgrenze hinaus zu gehen“, heißt es in einer Erklärung der Schwelmer.

Der positive Verlauf der vergangenen Saison 2018/2019 veranlasst die Kreisstädter, dem ehemaligen Bundesligaspieler bereits früh ein Angebot für die Zukunft in Schwelm zu unterbreiten. Dieses hatten die Kreisstädter im Nachgang deutlich nachgebessert.

Geske freut sich auf „Ische“

Derweil erklärt Niklas Geske, dass er sich darauf freue, wieder vor vollen Rängen in der Ischeland-Halle zu spielen und die bekannten Gesichter aus dem Phoenix-Umfeld wiederzusehen. „Das ist mir alles in sehr guter Erinnerung geblieben. Die Zeit in der NBBL mit Phoenix Hagen inklusive dem Start in die Bundesliga war wirklich die schönste meiner bisherigen Karriere“, sagt der 24-Jährige. Für Geske sei der sportliche Anreiz, noch einmal eine Liga höher zu spielen höher, als in der ProB zu bleiben. „Mein Studium werde ich fortführen und es gut mit Training und den Spielen vereinbaren“, sagt er.

Die Begeisterung der Feuervögel drückt Cheftrainer Chris Harris aus: „Ich bin unglaublich begeistert, dass wir Niklas für uns gewinnen konnten und dass mit ihm ein starker Spieler und Ex-Hagener zurückkehrt.“ Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Geske „im letzten Jahr eine super starke Saison in der ProB bei den EN Baskets Schwelm gespielt“ habe.

Rohdiamant Kazembola verlängert

Für die kommende Saison in der ProB-Saison haben die EN Baskets Schwelm vier Spieler für den künftigen Kader fix. Zuletzt war es Youngster Moses Kazembola, der sein Engagement für die kommende Saison verlängert. Der 20-Jährige hat in der vergangenen Saison im Einsatz für den Zweit-Regionalligisten RE Baskets sowie parallel für den ProB-Ligisten viel Einsatz beim Training und im Wettkampf gezeigt, er gilt als Kämpfer. Beide Mannschaften bieten ihm die Plattform, sich sportlich weiterzuentwickeln. „Von Moses werden wir noch einiges zu sehen bekommen,“ sind sich die Verantwortlichen der EN Baskets sicher. Insbesondere Head-Coach Falk Möller verfolgt den Werdegang von Kazembola schon länger. Der Cheftrainer der „Blau-Gelben“, dessen Vertrag bereits ebenfalls für die kommende Saison verlängert ist, hat den jungen Forward schon in der NBBL betreut. Bevor „Rohdiamant“ Kazembola 2018/2019 zu den Kreisstädtern kommt, spielt er beim Barmer TV. Bereits ihre Zusagen hatten David Ewald, Moritz Krume sowie Routinier und Publikumsliebling Dario Fiorentino gegeben.

Überdies haben die Verantwortlichen der EN Baskets Schwelm die weiteren Grundlagen für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga, ProB, gelegt. So sind die notwendigen Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren in der ProB eingereicht. Die Augen sind „nach vorn“, auf die anstehenden Ziele gerichtet.

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