Basketball-Regionalliga

Möller sieht Unterstützung der Fans als wichtigen Faktor

Basketball BG Hagen - EN Baskets Schwelm

Foto: Jörg Laube

Basketball BG Hagen - EN Baskets Schwelm Foto: Jörg Laube

Hagen/Schwelm.   Falk Möller, Trainer von Basketball-Regionalligist EN Baskets Schwelm, hatte ein Spektakel erwartet – dennoch übertrafen dieses Spiel und der Rahmen in der Hagener Ischelandhalle die Erwartungen der Betroffenen.

Falk Möller, Trainer von Basketball-Regionalligist EN Baskets Schwelm, hatte ein Spektakel erwartet – dennoch übertrafen dieses Spiel und der Rahmen in der Hagener Ischelandhalle die Erwartungen der Betroffenen. 2100 Zuschauer kamen, um sich das Duell der beiden bestplatzierten Teams in der 1. Basketball-Regionalliga zwischen BG Hagen und EN Baskets Schwelm (76:85) anzusehen. Das mit Erstliga-Basketball verwöhnte Hagener Publikum dürfte dabei von der Qualität eines Regionalliga-Spiels überrascht gewesen sein.

Mikutis und Schröter zweistellig

Sowohl die BG als auch die am Ende siegreichen Schwelmer schenkten sich nichts. Am Ende war es dann eine deutliche Steigerung in der Defensive der EN Baskets, die den Ausschlag zugunsten der Kreisstädter gab. „Wir haben konsequenter verteidigt“, freute sich Falk Möller über die nur elf zugelassenen Punkte der Hagener. Die BG versuchte es im gesamten Spiel insgesamt 31mal von der Dreierlinie, traf dabei elf Würfe aus der Distanz. „Das ist ihre Spielweise, sie haben gute Schützen“, war Möller keineswegs überrascht von den vielen Versuchen der Hagener. Der Trainer der Schwelmer hatte bereits im Vorfeld einen Vorteil seiner Mannschaft unter den Körben ausgemacht. Dieser stellte sich dann auch deutlich heraus. Sebastian Schröter und Kistofer Speier nutzten ihre körperliche Überlegenheit und Erfahrung. Überraschend dagegen, wie Schröter auch aus der Distanz mit zwei von drei Versuchen glänzen konnte. Mit insgesamt zehn Rebounds gelang ihm ein „Double-Double“, also zweistellige Werte in zwei Kategorien (Punkte/Rebounds). Während der Routinier mit acht „Brettern“ in der eigenen Defensive glänzen konnte, war der Litauer Andrius Mikutis unter dem gegnerischen Korb hellwach, fünf Rebounds belegen diesen Eindruck. „Andrius hat wieder geliefert“, lobte Möller seinen Schützling.

Perl sorgt zweimal für Ekstase

Nachdem die Schwelmer nach der Pause etwas schleppend wieder in das Spiel kamen, drehten die 400 mitgereisten Schwelmer Zuschauer gehörig auf. Spätestens mit dem unnachahmlichen Solo von Spielmacher Matthias Perl, der wie „Harry“ Boyce unter der Woche mit Fieber noch an das Bett gefesselt war, übernahm Schwelm auf dem Parkett und auf den Rängen das Zepter des Handelns.

„Das ist ein nicht zu unterschätzendes Pfund, wie unsere Fans uns über die gesamte Spielzeit gepusht haben“, fand Möller lobende Worte für den Schwelmer Anhang. Den Höhepunkt in Sachen Stimmung erlebte die Hagener Ischelandhalle bei dem sicher verwandelten Dreier von Perl, der die Führung der EN Baskets auf zehn Punkte bedeutete.

„Heimspiel in Hagen“ skandierte der Schwelmer Block im Anschluss, nach dem Spiel wurde die Mannschaft ausgiebig gefeiert. Wie es die Tradition in Hagen verlangt, ließ sich die Mannschaft dann auch nicht zweimal bitten und feierte gemeinsam mit den Fans auf dem „Heuboden“ in der Hagener Arena.

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