Fußball-Bezirksliga

Keine Vorteile auf dem Kunstrasen

Traf im Hinspiel für den FSV Gevelsberg: Matthias Schoger.

Traf im Hinspiel für den FSV Gevelsberg: Matthias Schoger.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Schwelm/Gevelsberg.   Weiteres Derby der Fußball-Bezirksliga wird an Schwelmer Rennbahn angepfiffen. Menge (VfB) und Hamann (FSV) erwarten ausgeglichene Begegnung.

Zuletzt sind der VfB Schwelm und der FSV Gevelsberg quasi im „Gleichschritt“ durch die Fußball-Bezirksliga marschiert. Sechs Punkte holten beide aus den letzten fünf Spielen. Beide wollen ihre jüngsten Niederlagen – Schwelm 2:5 bei Hagen 11, Gevelsberg 0:3 in Geisecke – vergessen machen. Einen Favoriten gibt es nicht, die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende Begegnung freuen, die ausnahmsweise nicht auf dem Naturrasen am Brunnen, sondern auf dem neuen Kunstrasenplatz An der Rennbahn ausgetragen wird.

Warum spielt ihr gegen Gevelsberg zum ersten Mal auf dem Kunstrasenplatz?

Unser Umkleidetrakt muss dringend saniert werden. Der Termin für die Handwerker ließ sich leider nicht anders legen.

Hat Sie die Entscheidung der Schwelmer überrascht, auf Kunstrasen zu spielen?

Ja, schon. Marco Menge hatte mir das selbst mitgeteilt. Natürlich hätte ich lieber auf Naturrasen gespielt, aber ich glaube, das ist für keines der Teams ein Nachteil.

Wie sind die Chancen in diesem Spiel verteilt?

Die sehe ich bei Fifty-fifty, zwei etwa gleich starke Mannschaften werden sich gegenüberstehen. Da ist alles offen.
Wie im Hinspiel ist alles offen. Derbys sind immer etwas Besonderes und haben ihren ganz eigenen Reiz.

Was habe Sie mit dem spielfreien Wochenende gemacht?

Ich habe das genutzt, um spontan in Urlaub zu fahren, komme aber am Samstag, rechtzeitig vor dem Derby zurück.

Wer hat während Ihrer Abwesenheit die Mannschaft auf die Partie vorbereitet?

Henrik Behr und Dennis Niggeloh haben das übernommen. Sie hatten von mir einen Trainingsplan bekommen.

Personell pfeift der VfB Schwelm ziemlich auf dem letzten Loch. Beim Spitzenreiter Hagen 11 standen mit dem Trainer nur drei Wechselspieler zur Verfügung. Wie sieht es für Sonntag aus?

Nicht wesentlich besser. Mit Marco Fuhrmann und Ugur Akbaba kommen zwar zwei Spieler zurück, aber dafür fehlt mit Tobias Bräuning. Macht also ein personelles Plus von einem Spieler.

Sie haben einen Wunsch frei für das Spiel. Wie sieht der aus?

Ich wünsche mir zumindest einen Punkt, denn damit würde unsere Derby-Bilanz nämlich positiv.
Das soll ein richtiges Derby werden, kein Larifari-Spiel, aber dabei auf alle Fälle so fair, dass sich niemand verletzt.

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