Basketball, ProB Nord

Corona: Hygienekonzept, das den Namen verdient

Obligatorisches Fiebermessen bevor es in die Halle geht. Die Helferinnen und Helfer der EN Baskets Schwelm haben alles getan, damit das Hygienekonzept erfolgreich umgesetzt wird.

Obligatorisches Fiebermessen bevor es in die Halle geht. Die Helferinnen und Helfer der EN Baskets Schwelm haben alles getan, damit das Hygienekonzept erfolgreich umgesetzt wird.

Foto: Michael Scheuermann / WP

Schwelm.  Helferinnen und Helfer der EN Baskets Schwelm meistern die Hygienevorgaben. Maskenpflicht auch auf den Sitzplätzen.

Neben dem sportlichen Erfolg konnten die Baskets auch ihre Bewährungsprobe in Sachen Hygienevorschriften erfolgreich meistern. Wegen der Coronapandemie und den steigenden Fallzahlen in der Region, mussten sich die Verantwortlichen an eine Reihe von Auflagen halten. Eine neue Situation, die für alle Beteiligten nicht einfach ist. Die Verantwortlichen verfolgten die Devise: Vorsicht ist besser als Nachsicht. „Dadurch, dass die Fallzahlen so gestiegen sind, wollten wir vorsichtig sein und alles richtig machen“, so der Geschäftsführer Omar Rahim. Jetzt steht fest: Die Umsetzung des Hygienekonzepts verlief vorbildlich.

Am Eingang wurde Fieber gemessen

Schon beim Betreten des Parkplatzes galt Maskenpflicht. Die Sicherheitsleute achteten bereits dort auf strickte Einhaltung. Vor dem Eingang wurde mit Hilfe einer Messpistole die Temperatur eines jeden Fans gemessen. Vor dem Betreten der Halle mussten die Hände desinfiziert und eine Anwesenheitsliste ausgefüllt werden. Auch hier kontrollierten die vielen freiwilligen Helfer und die Security die Einhaltung und korrekte Handhabung. Über ein Einbahnstraßensystem, welches durch Pfeile auf dem Boden kenntlich gemacht wurde, gingen die Gäste dann zu ihren Plätzen. Die Maske wurde während des gesamten Spiels nicht abgenommen.

Stimmung anders als sonst

Auch der Hallensprecher machte immer wieder auf die zwingende Einhaltung der Vorschriften aufmerksam. Beim Einlauf der Heimmannschaft blieb das Licht an, die Cheerleader fehlten und die obligatorische Pressekonferenz nach dem Spiel fiel auch aus. Es wurde Wert daraufgelegt, dass alle Gäste die Halle nach dem Spiel zügig, durch verschiedene Ausgänge, verlassen. All das beeinflusste natürlich auch die Stimmung. Doch die 300 Fans jubelten ihrer Mannschaft auch durch den Mundschutz fleißig zu. Diesmal eben nur etwas leiser als sonst.

Letztlich bleibt festzuhalten, dass durch die akribische Kontrolle der Verantwortlichen und der gewissenhaften Einhaltung der Fans ein solches Event sicher kein Grund für steigende Fallzahlen darstellt. Ob sich eine solche Veranstaltung, mit dem großen Organisationsaufwand, vor 300 Fans, langfristig rentiert, ist jedoch fraglich.

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