basketball-regionalliga

Herford fordert höchstes Defensivniveau

Gael Hulsen (hier gegen den blockenden Joshua Christopher Micheaux im Hinspiel) möchte mit seinen EN Baskets in Herford den neunten Sieg in Serie einfahren

Foto: MiSch

Gael Hulsen (hier gegen den blockenden Joshua Christopher Micheaux im Hinspiel) möchte mit seinen EN Baskets in Herford den neunten Sieg in Serie einfahren Foto: MiSch

Schwelm.   Mit dem Rückenwind von acht Siegen in Folge will Basketball-Regionalligist EN Baskets auch bei der BBG Herford bestehen.

Drei Niederlagen haben die EN Baskets Schwelm in der 1. Basketball-Reegionalliga bisher hinnehmen müssen. Eine davon, die erste, gegen den morgigen Gegner BBG Herford. Klar, dass die Kreisstädter hierfür morgen in Ostwestfalen Revanche nehmen wollen.

Zuletzt war Schwelms Coach Falk Möller nur mit 30 der 40 Spielminuten seines Teams zufrieden. Dass der Baskets-Trainer mit seiner Warnung vor Herford nicht Unrecht hat, lässt sich schon alleine am Ergebnis aus dem Hinspiel ablesen. In eigener Halle unterlagen die Kreisstädter damals den Herfordern mit 82:85, gleichbedeutend mit der ersten Saisonniederlage.

Bei den Herfordern herrschte nach der 81:91-Niederlage im Derby am letzten Spieltag gegen den Tabellenletzten TSVE Bielefeld große Enttäuschung. Die BBG kam nie richtig in Tritt, verloren defensiv reihenweise 1-gegen-1-Duelle und auch die Teamverteidigung ließ viele Wünsche offen. Hinzu kam, dass viele freie Bälle in die Hände der Bielefelder gelangten. Das wollen die Jungs von Coach Markus Röwenstrunk am Samstag gegen die EN Baskets Schwelm, die sie auf ihrer Internetseite als Titelfavoriten bezeichnen, besser machen.

Starker Schnitt von de la Puente

Zu beachten von der Baskets-Defense ist in erster Linie BBG-Topscorer Guillermo de la Puente. Der 25-jährige Spanier mit dem klangvollen Namen erzielte bisher 274 Punkte, im Schnitt 21,1 pro Spiel – der zweitbeste Wert in der Liga. Zum Vergleich: Schwelms Spitzenwerfer Andrius Mikutis steht aktuell bei 18,5. Aber auch Gardemaß-Pointguard Joshua Micheaux (1,95 Meter) muss die volle Aufmerksamkeit der Schwelmer gelten. Dazu kommt mit Philipp Humke noch ein starker Mann unter dem Korb.

„Die Kreise dieser drei Spieler müssen wir einengen“, sagt Co-Trainer Stefan Schäfer, der Respekt vor „einer der unangenehmeren Mannschaften“ bekundet. Auch Cheftrainer Möller warnt: „Wir brauchen in der Eins-gegen-Eins und in der Teamdeckung volle Konzentration. Wir müssen auf höchstem Niveau verteidigen.“

Trotz der enormen Qualität wollen die Schwelmer in Herford aber auf die eigenen Stärken bauen. „Wir müssen versuchen, ihnen unser Spiel auf zu zwängen. Dafür müssen wir vor allem das Tempo hochhalten“, gibt Möller die eigene Marschroute für das Spiel am Samstagabend vor.

Personell gibt es keine größeren Sorgen. Bis auf Julian Jasinski sind alle Spieler fit. Der 21-Jährige hatte sich gegen Salzkotten verletzt, befindet sich aber wieder im Training. „Wir müssen sehen, ob er wieder voll belastbar ist“, sagt Schäfer. Alle weiteren Spieler sind aktuell einsatzbereit – Möller wird sie alle gebrauchen können um in Herford nicht eine ähnliche Überraschung zu erleben, wie zuletzt Münster in eigener Halle gegen Ibbenbüren.

Seite
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik