Fußball Bezirksliga

Hamann lässt den FSV Gevelsberg wieder offensiver spielen

| Lesedauer: 2 Minuten
Gevelsbergs Yann Luca Husseck jagt dem Ball hinterher. am Sonntag steht er wieder im Aufgebot des FSV.

Gevelsbergs Yann Luca Husseck jagt dem Ball hinterher. am Sonntag steht er wieder im Aufgebot des FSV.

Foto: Michael Scheuermann

Gevelsberg.  Für den FSV Gevelsberg steht am Sonntag Wiedergutmachung auf dem Programm. Dabei kann Trainer Hamann auf eine Alternative mehr im Sturm bauen.

In Halver treffen sich am Sonntag zwei Teams, die zuletzt für Enttäuschung bei ihrem Anhang gesorgt haben. Der TuS Ennepe kassierte eine 2:3-Heimniederlage gegen Herdecke-Ende, während der FSV Gevelsberggegen ASSV Letmathe seine siebte Saisonniederlage bezog – die sechste im heimischen Stadion. Ennepe kam zudem im Nachholspiel unter der Woche über ein 1:1 gegen Abstiegskandidat SC Hennen nicht hinaus. Für beide Teams ist am Sonntag (15 Uhr) also Wiedergutmachung angesagt.

+ + + Du willst wissen, was im lokalen Sport in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal, in Wetter und Herdecke sowie in Hagen passiert? Melde Dich hier zum kostenlosen Newsletter an + + +

In schlechter Erinnerung ist den Gevelsbergern auch noch die 2:5-Hinspielniederlage, bei der dem damaligen Trainer Uwe Jöns allerdings auch nur zehn Feldspieler zur Verfügung gestanden hatten und er hinterher bekannte: „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt.“

FSV hat etwas gutzumachen

Deshalb sagt auch Jöns-Nachfolger Wolfgang Hamann: „Ich fahre zum TuS Ennepe ganz klar, um zu gewinnen – zumal wir einiges gutzumachen haben vom letzten Sonntag.“ Auch die Spieler brennen darauf diese Schmach zu tilgen. Immerhin können die Gevelsberger als zweitbestes Team auf fremden Plätzen (knapp hinter Ligaprimus Kierspe) auf ihre Auswärtsstärke setzen.

Zudem wird der FSV offensiver agieren. Yann Luca Husseck steht am Sonntag wieder zur Verfügung, so dass Hamann im 4-2-2 wird spielen lassen und mit Nick Träptau noch einen weiteren Stürmer in der Hinterhand hält. Die der Not geschuldete, vom Trainer nicht sonderlich geliebte 4-3-2-1-Variante kann er so verlassen. Nach seinem krankheitsbedingten Ausfall am vergangenen Sonntag ist „Wirbelwind“ Stefanos Liavas diesmal wieder dabei. Er hat am Donnerstag einen Test beim Nachholspiel der zweiten Mannschaft gegen Ararat Gevelsberg absolviert und Spielpraxis gewonnen. Fraglich sind allerdings Timo Guidi und Fabian Külpmann.

Weitere Artikel rund um den FSV Gevelsberg

Es ist übrigens eine Premiere für den FSV, der in der „Söhnchen-Arena“ in Halver noch nie gespielt hat. In der vergangenen Saison war die Partie dem Corona-Abbruch zum Opfer gefallen – und zuvor kam es noch nie zu einem Pflichtspielduell der beiden Teams.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport in Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben