Fußball

Gevelsbergerin Alex Popp Teil einer ungewöhnlichen Lösung

Alexandra Popp winkt nach einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft ins Publikum.

Alexandra Popp winkt nach einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft ins Publikum.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Wolfsburg/Gevelsberg.  Es ist eine ungewöhnliche Lösung, für die sich der deutsche Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg entschieden hat – und Alexandra Popp mittendrin.

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Sie ist Kapitänin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft – und jetzt auch Spielführerin beim amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg. Allerdings unterscheiden sich die Rollen für die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp. In mehr als einem Detail.

Popp gegen Sand Spielführerin

Denn während es in der Nationalelf keine weitere gleichberechtigte Kapitänin neben Popp gibt, entschieden sich die Wolfsburger Verantwortlichen für eine ungewöhnliche Dreifachlösung. Alexandra Popp und ihre Nationalmannschafts-Kollegin Almuth Schult sowie die Dänin Pernille Harder werden sich die Spielführerinnen-Rolle künftig gleichberechtigt teilen.

Beim ersten Ligaspiel des VfL am Sonntag gegen den SC Sand führt Popp die Mannschaft auf das Feld und fungiert als Kapitänin. Für die folgenden Spiele regelt das Trio intern, wer offiziell als Kapitänin aufläuft.

„Die drei Spielerinnen haben bereits in den vergangenen Jahren Verantwortung für unsere Mannschaft übernommen, zudem sind sie auch in ihren Nationalteams führende Persönlichkeiten“, sagte VfL-Trainer Stephan Lerch.

„Pernille, Alex und Almuth können ihre Stärken einbringen und sich optimal ergänzen. Von daher ist diese Lösung aus meiner Sicht folgerichtig, innovativ und logisch, auch wenn sie sicherlich ein Novum im deutschen Frauenfußball darstellt.“

Auftakt in der Champions League gegen Mitrovica

In der Champions League reisen Popp und Co. im Sechzehntelfinale in den Kosovo. Das Hinspiel gegen KFF Mitrovica findet am 11./12. September im Kosovo statt, das Rückspiel am 25./26. September in Wolfsburg. „Logistisch wird dieser Reise eine Herausforderung, da wir noch keinerlei Erfahrungen mit Mannschaften aus dem Kosovo machen durften“, sagte Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter des VfL, und er ergänzte: „Wir hoffen darauf, dass wir das Spiel in der Hauptstadt Pristina austragen können.“

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