Fußball-Landesliga

„Der SCO ist gut und seriös geführt“

Ein akribisch arbeitender Trainer: Markus Döninghaus.

Ein akribisch arbeitender Trainer: Markus Döninghaus.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Wetter/Sprockhövel.   Trainer Markus Dönninghaus über seine Motivation, von Wetter nach Obersprockhövel zu wechseln, seine Ziele, die personelle Planungen.

Beim Fußball-Landesligisten SC Obersprockhövel stellt sich im Hinblick auf die kommende Spielzeit nur noch eine Frage: Landes- oder Westfalenliga? Das Team von Interims-Coach Robert Wasilewski lauert nach dem jüngsten Auswärtserfolg mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer FC Frohlinde auf Rang zwei. Die weitere zentrale Frage ist längst geklärt: Markus Dönninghaus wird beim SCO als Trainer an der Seitenlinie stehen. Wir sprachen mit dem derzeitigen Übungsleiter des FC Wetter über Ziele, Hoffnungen und die Gründe seiner Entscheidung für den SC Obersprockhövel.

Seit Jahresbeginn steht es fest: Sie wechseln zum SC Obersprockhövel. Wie kam der Kontakt zum Verein zustande?

Markus Dönninghaus: Beim Turnier um den WAZ-Pokal in Sprockhövel zum Ende des vergangenen Jahres haben wir mit dem FC Wetter im Finale gegen den SCO gespielt. Daraufhin hat mich Jörg Niedergethmann angesprochen, ob ich meinen Vertrag beim FC Wetter schon verlängert hätte. Zu dem Zeitpunkt war schon absehbar, dass meine Zusammenarbeit mit dem FC nicht über den kommenden Sommer hinaus bestehen bleiben würde. Jörg Niedergethmann und ich haben dann einen Termin vereinbart und hatten ein hervorragendes Gespräch. Wir waren uns dann relativ schnell einig, dass wir ab der Saison 2019/2020 zusammenarbeiten wollen.

Was waren die ausschlaggebenden Punkte, die Sie vom SCO überzeugt haben?

Für mich gab es generell sehr wenige Vereine aus dem näheren Umkreis, die mich überhaupt interessiert hätten. Der SCO ist aber einer der Vereine, die ich von außen betrachtet schon immer sehr sympathisch fand. Ich hatte schon vorher den Eindruck, dass man in Obersprockhövel in einem sehr seriösen und ruhigen Umfeld arbeiten kann. Dieser Eindruck hat sich in den letzten Wochen bestätigt. Es findet ein regelmäßiger Austausch statt. Der Verein ist gut und seriös geführt. Das war das Hauptargument für mich, die Zusammenarbeit einzugehen.

Welche Ziele verfolgen Sie für die kommende Spielzeit?

Das ist natürlich davon abhängig, in welcher Liga wir an den Start gehen. Wir müssen uns nichts vor machen: Sollte es in dieser Saison nichts mit dem Aufstieg werden, lautet das Ziel für die kommende Spielzeit ganz klar: der Aufstieg. Für den Fall, dass der SCO den Aufstieg in diesem Jahr schon schafft, wird das Ziel lauten, sich in der Westfalenliga zu etablieren. Zunächst will ich mir jedoch einen Eindruck verschaffen. Es bringt wenig, so weit voraus zu schauen.

Der FC Wetter hatte in den vergangenen Wochen häufig spielfrei. Haben Sie sich schon Spiele Ihres künftigen Vereins angeschaut? Und wenn ja, wie schätzen Sie die Qualität des Kaders ein?

Klar, ich habe zum Beispiel das Pokalspiel gegen den Oberligisten TuS Ennepetal gesehen. Ein sehr intensives Spiel, dort hat der SCO seine Klasse trotz der 1:3-Niederlage schon unter Beweis gestellt. Der Eindruck war daher durchaus positiv. In den kommenden Wochen werde ich ebenfalls häufiger die Gelegenheit haben, Spiele zu verfolgen.

Wie planen Sie personell für die neue Saison?

Auch hier sieht man: Der Verein arbeitet sehr professionell und solide. 17 bis 18 Spieler haben schon ihre Zusage für die nächste Saison gegeben. Dazu wird Maximilian Müller zum SCO wechseln, den ich noch aus der Aufstiegs-Saison 2018/2019 beim FC Wetter kenne. Darüber hinaus gilt es, auf zwei bis drei Positionen nachzujustieren, dann ist der Kader komplett.

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