Laufen

„Das sind wirklich tolle Laufstrecken“

Idylisch geht es zu beim Willi Comin-Gedächtnislauf.

Idylisch geht es zu beim Willi Comin-Gedächtnislauf.

Foto: Fabian Vogel

Ennepetal.   Katja Rauleff, Sprecherin TuS Haspetal, über den am Samstag startenden 45. Willi-Comin-Gedächtnislauf. Verein rechnet mit 300 Startern.

Gespannt stehen die Läufer am Start und warten auf das Signal, dass ihnen die Erlaubnis gibt, auf die Strecke zu gehen. Das Signal ertönt und knapp 300 Läufer machen sich auf den Weg, die verschiedenen Distanzen beim Willi-Comin-Lauf zu überwinden. Der Traditionslauf in Hasperbach wird in diesem Jahr zum bereits 45. Mal ausgerichtet – und ist für den Ausrichter TuS Haspetal eine echte Bereicherung für das Vereinsleben. Wir haben mit Pressesprecherin Katja Rauleff über die Veranstaltung gesprochen.

Was hat es mit dem Namen der Laufveranstaltung auf sich?

Willi Comin war lange Jahre bei uns im Verein als Vorsitzender tätig und hat sich engagiert. Der Lauf findet deshalb als eine Art Gedenken an ihn statt. Willi Comin ist im Jahr 1974 gestorben.

Wo genau liegt der Reiz beim Willi Comin-Lauf, was macht ihn so besonders?

Ich denke, das Reizvolle ist bei unserem Lauf die Strecke, das ist schon ein ausschlaggebender Punkt. Das sind wirklich tolle Laufstrecken, die für jeden zu meistern sind und trotzdem einen gewissen Anspruch haben. Außerdem sind die Läufer bei uns gegen jedes Wetter gut geschützt. Ist es zu heiß, bieten die Bäume genug Schatten und ist es zu nass, bleiben die Läufer unter den Bäumen trocken.

Mit wie vielen Teilnehmern rechnen Sie in diesem Jahr?

Wenn es wieder 300 Teilnehmer sind, sind wir sehr zufrieden. Wir hatten nach dem Orkan Kyrill einmal nur knapp 230 Meldungen, das war meines Wissens nach die niedrigste Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren, aber ansonsten sind es immer so um die 300 Läufer, die sich an der Grundschule auf den Weg um die Hasper Talsperre machen. Inzwischen kennt man viele Gesichter auch sehr gut, da viele Sportler bereits schon seit Jahren zu uns kommen.

Wie groß ist die logistische Herausforderung für den Verein?

Das ist schon eine sehr große, keine Frage. Wir müssen die Strecke ausschildern, die Strecke mit Posten besetzen, Urkunden und Pokale müssen im Vorfeld organisiert und dann am Tag selbst richtig beschriftet werden. Dazu kommt noch die Zeiterfassung und natürlich auch die Verpflegung an der Grundschule. Hier sorgt sich wie in jedem Jahr auch dieses Mal wieder vor allem unsere Seniorentruppe darum, das ausreichend Kaffee und Kuchen vorhanden ist. Das ist schon eine Menge Aufwand und für einen kleinen Verein wie uns ohne Helfer nicht zu stemmen.

Wie wichtig sind solche Veranstaltungen für das Vereinsleben?

Ich würde schon sagen, dass sowas wichtig ist. So machen wir uns vielen Leuten bekannt und präsentieren uns nach außen. Außerdem packt der gesamte Verein mit an, das schweißt zusammen.

Gab es schon einmal Läufer die vom Weg abgekommen sind?

Ja, die gab es auch schon. Allerdings haben bisher immer alle noch rechtzeitig ins Ziel gefunden und keiner hat sich so sehr verlaufen, dass wir uns Sorgen machen mussten. Einige bleiben schon einmal kurz stehen oder fallen um, stehen dann aber schnell wieder auf und ziehen durch. Die Sportler gehen hier bis zum Äußersten.

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