Volleyball Verbandsliga

Darum hat es für die RE Schwelm noch nicht zum Sieg gereicht

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Anika Neuhaus (rechts) wartet auf den nächsten Aufschlag des Gegners.

Anika Neuhaus (rechts) wartet auf den nächsten Aufschlag des Gegners.

Foto: Marinko Prša

Schwelm.  Die Volleyballerinnen der RE Schwelm sind nach drei Spielen in der neuen Liga noch sieglos. Chancenlos war das junge Team aber bisher nie.

Die Tabelle weist aktuell ein düsteres Bild für die Verbandsliga-Volleyballerinnen der RE Schwelm aus. Der Aufsteiger steht nach drei Niederlagen zum Saisonstart auf dem vorletzten Platz, gänzlich chancenlos war das Team von Trainer Gereon Duwe bei den bisherigen Auftritten aber nicht. Das bisher schwerste Spiel kommt aber nun am Samstag (17 Uhr) auf die Schwelmerinnen zu, wenn der bisher dominant auftretende Tabellenführer TV Jahn Königshardt in die Turnhalle am Märkischen Gymnasium kommt.

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Eigentlich wäre es für die RE so langsam mal an der Zeit, einen Sieg einzufahren. Dass das nun gegen den Spitzenreiter gelingt, ist angesichts der bisherigen Ergebnisse des Gegners eigentlich nur schwer vorstellbar. „Vielleicht ist das aber auch gerade gut für uns, weil wir absolut keinen Druck haben“, sagt Trainer Gereon Duwe. Sein Team hat zwar bisher alle drei Partien verloren, sich dabei aber fast ausnahmslos auf Augenhöhe mit den Gegnerinnen gezeigt.

Zu viele schwache Phasen der RE Schwelm

Was zu dem ein oder anderen Sieg gefehlt hat, bringt Gereon Duwe auf den Punkt. „In der Landesliga konnten wir uns auch mal schwächere Phasen erlauben. Das ist in der Verbandsliga eben nicht mehr möglich, hier sind die Gegner auch am Ende stark“, sagt der Schwelmer Trainer.

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Dazu kommt, dass ihm in den bisherigen Auftritten immer wieder wichtige Spielerinnen fehlten. Teilweise musste Duwe sogar ohne seinen kompletten Mittelblock auskommen.

„Das soll aber keine Ausrede sein“, sagt er. Trotzdem ist er bedingt durch die zahlreichen Ausfälle in der Mitte dazu genötigt, auf diesen Positionen zu improvisieren. „Und dann spielen halt Spielerinnen auf dieser Position, die das in dieser Liga noch nicht können“, sagt er. Dass sich das nun gegen den Liga-Primus aus Oberhausen ändert, ist schwer vorstellbar. „Wir müssen ja ohnehin irgendwann gegen sie spielen“, weiß Duwe. Also warum sollte seinem Team nicht auch einmal eine Überraschung gelingen?

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