Basketball-Regionalliga

Baskets Schwelm verlieren Topspiel

Gael Hulsen zog sich in Ibbenbüren einen Mittelhandbruch zu

Foto: Archiv / MiSch

Gael Hulsen zog sich in Ibbenbüren einen Mittelhandbruch zu Foto: Archiv / MiSch

Ibbenbüren/Schwelm.   Die Serie ist gerissen. Nach zehn siegreichen Spielen unterlagen die EN-Baskets erstmals wieder. Bei einem starken TV Ibbenbüren hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber 96:86 (48:49). Die hätten offensiv eine sehr starke Leistung gezeigt, so Baskets-Coach Falk Möller: „Die Trefferquote bei leichten und vor allem schwierigen Würfen war unglaublich hoch und maßgeblich.“

Die Serie ist gerissen. Nach zehn siegreichen Spielen unterlagen die EN-Baskets erstmals wieder. Bei einem starken TV Ibbenbüren hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber 96:86 (48:49). Die hätten offensiv eine sehr starke Leistung gezeigt, so Baskets-Coach Falk Möller: „Die Trefferquote bei leichten und vor allem schwierigen Würfen war unglaublich hoch und maßgeblich.“

Gael Hulsen schwer verletzt

Ibbenbüren bleibt mit diesem sechsten Sieg in Serie das „Teams der Stunde“. Schwelms unmittelbarer Konkurrent BG Hagen steht nach dem 106:79-Sieg gegen Frintrop wieder punktgleich mit Schwelm an der Tabellenspitze.

Spielentscheidend war die Leistung des Ibbenbürener Januar-Zugangs Rishi Kakad (39 Punkte) und von Christopher Lee Hortmann (Double-Double mit 26 Punkten und 12 Rebounds), die in vielen Situationen clever den freien Mann gefunden haben. Der Tabellenführer kam diesmal nicht an die Defensivauftritte der letzten Spiele heran und tat sich auch im Angriffsspiel schwer.

Es war ein toller Basketballabend in der „Hölle Ost“, die mit über 1000 Zuschauern gefüllt war. Ein würdiger Rahmen für dieses Spitzenspiel. Die Mannschaften schenkten sich vom Sprungball weg kaum Freiräume, das Punkten erforderte auf beiden Seiten harte Arbeit. Mit einer schier unglaublichen Trefferquote aus allen Lagen sorgten die Ostwestfalen für Jubel auf den Rängen und Schwierigkeiten im Defensivspiel der Baskets. Auf 50 Prozent bei den Dreierwürfen kamen die Gastgeber am Ende, die Schwelmer landeten bei mageren 12.

Trotzdem hielten die Gäste durchaus mit, ließen das Team von Coach Marc Pohlmann lange nicht davonziehen. Mitte des zweiten Viertels lagen die Gäste sogar mit vier, fünf Punkten vorn und führten zur Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause kam Schwelm hellwach in die Partie und bauten ihr Punktepolster bis auf fünf Zähler aus (61:56, 24.). Eine Ibbenbürener Auszeit zeigte anschließend Wirkung. Sie kamen Punkt um Punkt heran.

Die EN Baskets verteidigten in der Folgezeit wesentlich intensiver. Dennoch erfuhren ihre Bemühungen einen mächtigen Bruch. Der schon öfter als Heisporn aufgefallene Gael Hulsen und Ibbenbürens Coach gerieten dreieinhalb Minuten vor Viertelende in eine verbale Auseinandersetzung. Beide erhielten ein Technisches Foul.

Nur 30 Sekunden später, es stand 62:62, griff das Heimteam an. Bei einem härteren Körperkontakt gaben die Schiedsrichter kein Offensivfoul gegen Ibbenbüren, sondern erkannten auf „Schwalbe“ gegen Hulsen, der bei dieser Aktion unglücklich auf die Hand stürzte. Die erste Diagnose durch Baskets-Physiotherapeut Sebastian Gri lautete Mittelhandbruch und wurde später im Krankenhaus bestätigt. Die Fraktur ist so kompliziert, dass eine Operation erforderlich sein wird und die Baskets auf den Belgier auf unbestimmte Zeit werden verzichten müssen.

Nach diesem Schock schlitterten die Schwelmer in ein sportliches Tief. Shooting Guard Kakad und seine Mitspieler nutzten diese Phase und gingen mit einem 12:2-Lauf erstmals deutlich in Führung.

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