Gevelsberg. Die Landesliga-Teams aus Gevelsberg stehen vor unterschiedlichen Aufgaben. Frauen wollen sich weiter oben festsetzen.

Sowohl die Frauen der HSG Gevelsberg/Silschede als auch die zweite Herrenmannschaft gehen mit dem Rückenwind von zwei Siegen in ihre Aufgaben am Wochenende. Dennoch sind die Vorzeichen für die beiden Teams komplett verschieden. Für Trainer Marco Luciano und die HSG-Reserve geht es am Sonntag um 17 Uhr beim Tabellenführer HSG Herdecke/Ende um Bonuspunkte. Es ist der Auftakt zu drei ganz schwierigen Spielen für die Gevelsberger. „Es warten die absoluten Topteams auf uns, mit Herdecke geht es sofort extrem schwierig los“, blickt Luciano voraus.

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In den vergangenen Wochen trotzte seine Mannschaft einigen Ausfällen und erkämpfte sich vier ganz wichtige Punkte. Beim Spitzenreiter gelten sie als klarer Außenseiter. „Herdecke steht zu Recht ganz oben. Wir freuen uns auf diese Herausforderung und fahren dorthin, um das Spiel so lange wie möglich offenzuhalten“, so Luciano.

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Entscheidend wird sein, das schnelle und sehr gut abgestimmte Offensivspiel der Herdecker nicht ins Rollen kommen zu lassen. Gelingt es Lucianos Team defensiv über 60 Minuten unangenehm aufzutreten und den Gegner aggressiv zu stören, können sie auf eine Überraschung hoffen.

HSG-Frauen wollen sich oben festsetzen

Die Frauen der HSG Gevelsberg/Silschede treten bereits am Samstagabend um 17.30 Uhr bei der SG Ruhrtal an. Ihre letzten beiden Ligaspiele entschieden sie souverän für sich, am vergangenen Wochenende zeigten sie im Pokal gegen zwei Oberligisten achtbare Leistungen. „Wir sind selbstbewusst und möchten uns mit einem weiteren Erfolg oben festsetzen“, gibt Trainer Thorsten Stephan die Richtung vor.

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Ihre vergangenen beiden Partien in fremder Halle verloren die Gevelsbergerinnen gegen die beiden Topteams der Liga, die Aufgabe in Ruhrtal wird nur unwesentlich einfacher. Die Gastgeberinnen gelten als heimstark und spielen eine gute Deckung. Je länger die Partie offen bleibt, desto kniffliger dürfte die Aufgabe in der Ruhrtalhalle für Stephan und seine Spielerinnen werden. „Wir müssen auf uns gucken, früh dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und dürfen uns nicht von unserem Weg abbringen lassen.“