Inlinehockey

Zwei Duisburger gewinnen die Deutsche Meisterschaft

Jubelfoto mit Hund: Dennis Kohl (vorne rechts) und Gabriel Hildebrandt (stehend, 3. von links) gewannen mit den DEG Rhein Rollers.

Jubelfoto mit Hund: Dennis Kohl (vorne rechts) und Gabriel Hildebrandt (stehend, 3. von links) gewannen mit den DEG Rhein Rollers.

Foto: DEG Rhein Rollers

Duisburg.  In Mannheim triumphieren die DEG Rhein Rollers – und mit ihnen Dennis Kohl und Gabriel Hildebrandt. Die Samojeden Duisburg werden Letzter.

Inlinehockey und Skaterhockey können leicht verwechselt werden – weil beides so verflixt ähnlich aussieht. Kurz gesagt: Beim Inlinehockey wird mit Puck und ohne Körperkontakt, beim Skaterhockey mit Ball und mit Körperkontakt gespielt. Letztlich ist beides Eishockey auf Inlineskates. Doch während es im Skaterhockey ein funktionierendes Ligasystem für Männer, Frauen und Jugendliche gibt, ist die Inlinehockey-Variante auf Turniere zusammengestürzt. Aber immerhin: Zwei Duisburger dürfen sich nun Deutscher Meister nennen. Dennis Kohl, 42-jähriger Eishockey-Torhüter in Diensten der Dinslakener Kobras, und Skaterhockey-Verteidiger Gabriel Hildebrandt von den Duisburg Ducks spielten am Sonntag für die Düsseldorfer EG Rhein Rollers beim Turnier in Mannheim und setzten sich die Krone auf.

Gespielt wurde im Friedrichspark – der ehemaligen Heimstätte des Mannheimer ERC, also des Stammvereins des Deutschen Eishockey-Meisters Adler Mannheim. Die Rhein Rollers gewannen all ihre Partien – und damit auch die entscheidende gegen den Gastgeber und Favoriten ISC Mannheim. Max Bleyer erzielte den 1:0-Siegtreffer. Außerdem setzten sich die Rot-Gelben gegen die Samojeden Duisburg (7:0), die Kaufungen Hornets (6:0), die Mainprimaten Frankfurt (6:2) und die Pinguine Baunatal (6:1) durch.

Spanier verstärkten das siegreiche Team

Die Rhein Rollers hatten sich mit den Spaniern Ignacio del Rey Munar, der zweitbester Scorer des Turniers wurde, und Torhüter Angel Cayuelas verstärkt, der sich im Tor mit Dennis Kohl abwechselte. Spanien gehört im Inlinehockey zu den Topnationen und verfügt sogar über eine Profiliga. „Wir haben von der ersten bis letzten Minute Gas gegeben. Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich Kohl über den Erfolg.

Mit den Samojeden Duisburg war eine kurzfristig gegründete Mannschaft dabei, die sich aus Spielern rekrutiert, die einmal im Jahr an den Ü-38- und Ü-45-Weltmeisterschaften teilnehmen. Allerdings mussten die Samojeden fünf klare Niederlagen einstecken. Neben dem Spiel gegen die Rhein Rollers unterlagen die Pink-Lila-Weißen auch dem ISC Mannheim (0:8), den Pinguinen Baunatal (0:3), den Kaufungen Hornets (0:2) und den Mainprimaten Frankfurt (1:8).

Die DEG Rhein Rollers haben sich mit ihrem Erfolg tatsächlich für den Europapokal qualifiziert. Denn international funktioniert Inlinehockey – nur eben nicht so recht auf nationaler Ebene.

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