Volleyball

Sieg in voller Halle: SG Duisburg bewahrt weiße Weste

André Engel (rechts) und Sebastian Birnbaum blocken gegen den Kevelaerer Sebastian Derrix.

André Engel (rechts) und Sebastian Birnbaum blocken gegen den Kevelaerer Sebastian Derrix.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die SG bewahrt in der Verbandsliga mit einem guten Spiel gegen Kevelaer die weiße Weste. Freie Schwimmerinnen bieten mitreißendes Spiel.

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Es läuft für die SG Duisburg. Der Volleyball-Verbandsligist hat auch das fünfte Saisonspiel gewonnen und sich mit 3:0 (25:16, 25:23, 25:17) gegen den Kevelaerer SV durchgesetzt. Die Blau-Roten liefern sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Würselener SV, der derzeit mit einer Nasenspitzenlänge Vorsprung die Tabelle anführt. Beide Teams sind punkt- und satzgleich. Lediglich das um 13 Zähler bessere Bälleverhältnis spricht derzeit für Würselen.

In einer proppenvolle Halle des Krupp-Gymnasiums versammelten sich die Zuschauer um den Spielfeldrand. „Die neue Heimspielstätte verfügt leider nicht über eine Tribüne und so drängten sich die unglaublich vielen Zuschauer auf allen vorhandenen Bänken und Kästen der Halle, für einige Spätangereiste blieben nur noch Stehplätze“, erklärt SG-Trainer Markus Moormann. Das beflügelte die gemeinsame Mannschaft der Freien Schwimmer Duisburg und des Rumelner TV, denn von Beginn an machten die Gastgeber Druck. „Insbesondere der sehr gut zupackende Block zeigte bei der Gastmannschaft schnell Wirkung“, beschreibt der Coach die Anfangsphase. So ging Durchgang eins mit 25:16 deutlich an die Duisburger. „Offenbar etwas zu deutlich“, ärgerte sich Moormann darüber, dass die Konzentration im zweiten Satz nachließ, der aber dennoch mit 25:23 an die SG ging.

„Krachender Dreierblock“

Im dritten Satz spielten die Blau-Roten wieder dominanter und beendeten die Partie mit einem „krachenden Dreierblock“, wie Moormann die Schlussszene beschrieb. „Es macht Spaß, ein Teil dieser Mannschaft zu sein, auch und gerade weil das Umfeld offensichtlich ebenfalls Gefallen an diesem Team findet.“ Am Samstag geht es beim AVC 93 Köln darum, die weiße Weste zu bewahren, um bereit zu sein für das Spitzenspiel gegen Würselen am 8. Dezember in eigener Halle. Klar dürfte inzwischen sein, dass eines dieser beiden Teams die Meisterschaft gewinnen wird. Die Konkurrenz liegt nach fünf Spielen bereits mindestens sechs Punkte zurück.

Packendes Match

In der Landesliga der Frauen feierten die Freien Schwimmer einen 3:2 (23:25, 28:26, 23:25, 25:23, 15:11)-Sieg gegen die SG Reken/Gladbeck. „Ich habe selten ein so langes und zugleich unfassbar gutes Spiel erlebt“, schwärmte Außenangreiferin Julia Keller über den Erfolg, der erst nach zwei Stunden und 20 Minuten feststand. „Damit war das Spiel noch länger als das gegen Baerl.“ Beide Teams boten eine packende Partie. Die Schwimmerinnen spielten gegen eine „talentierte junge Mannschaft. Es war sehr spannend mit langen Ballwechseln“, so Keller. Gerade die Liberas und die Außenangreiferinnen boten eine gute Partie. „Es gab viele gute Blocks, eine sehr starke Annahme und Abwehr“, erklärt Keller. Die Duisburgerinnen spielten variabel, boten im Angriff nicht nur gute Schläge, sondern punkteten auch mit schön gelegten Bällen. „Unsere Trainer waren zwischenzeitlich einem Nervenzusammenbruch, zumindest äußerlich, ganz nah. Irgendwann haben sie dann mal gesessen“, berichtet Keller mit einem Augenzwinkern. „Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Rumeln am Samstag.“

Derby am Samstag

Diese Partie findet in der Gustav-Stresemann-Realschule in Kamp-Lintfort statt – Gastgeber ist die SG Baerl/Kamp-Lintfort. Die Löwinnen gehen weiterhin ohne Punkte in den nächsten Spieltag. Die Spielgemeinschaft verlor gegen Eintracht Geldern II mit 0:3 (21:25, 17:25, 25:27). Erneut musste das Team dezimiert in diese Partie gehen, hielt die Sätze eins und drei knapp, stand am Ende aber wieder mit leeren Händen da. „Wir tun alles dafür, damit sich das bald ändert“, sagt Trainer Olli Nohr. Am Samstag (15 Uhr) spielen zunächst die Löwinnen gegen den TV Voerde, im Anschluss folgt das Duisburger Derby.

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