Lichterlauf

„Mocki“ schenkt Bunert Streckenrekord zum Abschied

Die Nummer 1: Jörg Bunert (2.v.r.) freute sich über Sabrina Mockenhaupts Teilnahme.

Die Nummer 1: Jörg Bunert (2.v.r.) freute sich über Sabrina Mockenhaupts Teilnahme.

Duisburg,  Überraschungsgast bei Bunerts 10. Lichterlauf in Duisburg: Sabrina Mockenhaupt nutzte den Lichterlauf als Generalprobe für die Halbmarathon-Weltmeisterschaft am Sonntag in Bulgarien. Mit Karol Grunenberg vom ASV Duisburg kam sie als Schnellste ins Ziel.

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Die beiden Schnellsten waren bei Bunerts 10. Lichterlauf die Einsamsten. Vom Start weg bestimmte Karol Grunenberg vom ASV Duisburg den 10 000-Meter-Lauf und siegte in 31:36 Minuten. 32:57 Minuten lang war auch Sabrina Mockenhaupt alleine unterwegs. Die Läuferin von der LG Sieg war der Überraschungsgast des Abends. „Mocki“ nutzte den Lichterlauf als Generalprobe für die Halbmarathon-Weltmeisterschaft am Sonntag in Bulgarien.

Dass Mockenhaupt bei lokalen Laufveranstaltungen als Erste oder Zweite vor den Herren im Ziel einläuft, ist nichts Ungewöhnliches. „Das passiert mir öfter“, lachte die 31-Jährige, die mit dem Rückenwind aus Duisburg in Bulgarien durchstarten will. Mit ihrer Zeit stellte sie beim Lichterlauf einen neuen Streckenrekord bei den Frauen auf.

Jörg Bunert freute sich über den Start von Sabrina Mockenhaupt

Mit-Veranstalter Jörg Bunert freute sich über die prominente Starterin. „Ein absoluter Glücksfall“, so Bunert, der Sabrina Mockenhaupt schon beim ersten Lichterlauf vor zehn Jahren begrüßen konnte. Damals war die Spitzenläuferin, die damals im Winter regelmäßig zeitgleich mit den MSV-Kickern an der Algarve im Trainingslager war , über 5000 Meter am Start.

Für Jörg Bunert schließt sich damit der Kreis, denn das Laufurgestein will die Organisation des Lichterlaufes aus den Händen geben. „Zehn Jahre sind genug“, sagt Bunert, der den Lichterlauf gemeinsam mit dem Stadtsportbund organisierte. Erster Nachfolge-Kandidat ist Karsten Kruck, der zu Jahresbeginn auch das Laufsport-Geschäft von Jörg Bunert übernommen hatte.

„Ich bin interessiert. Aber es macht oft keinen Spaß, weil es in Duisburg auch viel Gegenwind gegen den Lichterlauf gibt“, so Kruck. Kritiker werfen den Veranstaltern vor, die Kosten des Laufes nicht transparent darzustellen.“ Kruck: „Ich höre oft, dass wir mit diesem Lauf Werbung für unser Geschäft machen. Aber das ist auch unser gutes Recht.“

Entscheidung über Zukunft des Laufes fällt im November

Jörg Bunert räumte ein, dass von den zwölf Euro Startgeld, die diesmal jeweils 2560 Teilnehmer aufbrachten, am Ende für die Lampen „nicht so viel übrig bleibt“, der Rest des Geldes geht für die Kosten der Veranstaltung auf. „Der Buff kostet im Einkauf allein schon vier Euro“, so Bunert über die Kopfbedeckung, die jeder Teilnehmer erhielt.

Die Entscheidung über die Zukunft des Laufes fällt im November, wenn sich die Spitzen von Stadtsportbund und Duisburg-Sport treffen. Dass es weitergeht, steht außer Frage. Sollte Karsten Kruck es tatsächlich machen, will er es so handhaben, wie bei der Übernahme des Laufgeschäftes in Neudorf. Kruck: „Der Name Bunert bleibt erhalten.“

Auf der 5000-Meter-Strecke war der dreimalige Sieger des Rhein-Ruhr-Marathons Winfried Spanaus, der sich vom Wettkampfsport schon verabschiedet hatte, unterwegs. Der ASV-Mann wurde 15. in 18:35 Minuten und gewann damit die Altersklasse M 50. Und das alles mit einer neuen Hüfte.

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