Tischtennis

Meiderich 06/95 hält am Ende ohne Probleme die Klasse

Andrzej Borkowski wird auch in der kommenden Saison für Meiderich 06/95 spielen. Der Pole hatte großen Anteil am abschließenden Unentschieden gegen Horst.

Andrzej Borkowski wird auch in der kommenden Saison für Meiderich 06/95 spielen. Der Pole hatte großen Anteil am abschließenden Unentschieden gegen Horst.

Foto: Frank Oppitz

Duisburg.  Duisburger Verbandsligist beendet die Saison mit einem Unentschieden. Der TTC Homberg entscheidet das Landesliga-Derby beim MTTC für sich.

Für zwei der drei oberhalb der Bezirksebene spielenden Duisburger Tischtennisteams im Männerbereich ist die Saison vorbei. Verbandsligist Meiderich 06/95 verbannte mit einem 8:8 gegen die MTG Horst II die letzten Zweifel am Klassenerhalt, der Meidericher TTC belegt in der Landesliga am Ende Platz fünf, nachdem es zum Abschluss eine 5:9-Niederlage im Derby gegen den TTC Homberg gab. Die Linksrheinischen müssen ihrerseits nun die Abstiegsrelegation bestreiten.

Verbandsliga: Meiderich 06/95 – MTG Horst II 8:8: Zwei Punkte trennten die Meidericher am Ende von der Relegation, in die nun Olympia Bottrop muss. Den vermeintlich knappen Ausgang empfand Sportwart Werner Schmitz-Büsing nicht so: „Es war nicht einfach, da Horst nahezu komplett angetreten ist. Das hieß aber auch, dass deren Erstvertretung ebenfalls in voller Besetzung gegen Bottrop spielen konnte, was für uns wiederum ein Vorteil war. Über das dortige Ergebnis waren wir stets auf dem Laufenden.“ Am Ende siegte die Essener „Erste“ klar mit 9:3, womit Olympia keine Chance hatte, die Meidericher noch einzuholen. Deren Punkte holten Andrzej Borkowski (2), Alexander Bosliakov, Björn Battel und Patrick Reinhardt sowie die Doppel Bosliakov/Battel (2) und Sommer/Reinhardt.

Landesliga: Meidericher TTC – TTC Homberg 5:9: Markus Koitka versuchte, noch einmal den Druck auf seine Teamkollegen zu erhöhen. „Wäre gut, wenn Ihr jetzt auch mal ein Einzel gewinnen würdet“, meinte die etatmäßige Meidericher Nummer zwei, an diesem Abend an Position eins spielend, augenzwinkernd. Es wurde aber nichts draus. Außer Koitka, der sowohl Thorsten Kurscheit als auch Christian Timmerman bezwang, gingen alle Akteure des Gastgebers in ihren Einzelpartien als Verlierer von der Platte.

So waren die drei Doppelerfolge zum Auftakt für Markwitz/Tchurz, Koitka/Huppers und Balloff/Scholz am Ende Makulatur, weil Luca Kasper, Bastian Jäschke, Jürgen Grewing (je 2), Kurscheit, Timmerman und Maarten Peltz noch die Wende herbeiführten. Über diesen Fakt gab es weder großen Frust auf der einen noch euphorischen Jubel auf der anderen Seite. „Man hat gemerkt, dass es um nichts mehr ging“, hielt Meiderichs Peter Markwitz fest, was Christian Timmerman für die Gäste bestätigte: „Die Luft war raus.“ An die theoretische Chance, den zur direkten Rettung reichenden achten Platz noch zu erobern, hatte in Homberg ohnehin niemand geglaubt – und daraus wurde durch das glatte 9:1 der SG Rot-Weiß Gierath gegen den ASV Süchteln II auch nichts.

Die aus Duisburger Sicht befremdliche Gruppeneinteilung vor der Saison schlägt sich nun auch in der Relegationsrunde nieder, für die zuvor schon der Neunte der Gruppe 12 als Gastgeber eingeteilt worden war – und das ist die Spielvereinigung Ennert, die ihre drei Kontrahenten zu einem noch nicht festgelegten Termin in der Sporthalle Pützchensweg in Bonn-Küdinghoven begrüßt. Neben Homberg sind dies der TTC Oidtweiler aus Baesweiler bei Aachen und der TTC Dormagen. Bis zum Spieltermin dürfte mehr Klarheit darüber herrschen, wie viele der insgesamt zwölf beteiligten Teams einen sicheren Platz für die neue Spielzeit erhalten.

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