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Lieberknecht fordert beim MSV Duisburg Leistungssteigerung

Vertrauen zurückgezahlt – Moritz Stoppelkamp feierte am Mittwoch im Spiel gegen den 1. FC Köln seine ersten beiden Torerfolge in dieser Saison.

Vertrauen zurückgezahlt – Moritz Stoppelkamp feierte am Mittwoch im Spiel gegen den 1. FC Köln seine ersten beiden Torerfolge in dieser Saison.

Foto: nph/Mauelshagen

Duisburg.   Der MSV Duisburg spielt am Samstag beim SC Paderborn 07. Trainer Lieberknecht warnt: „Die Leistung aus dem Köln-Spiel wird nicht reichen.“

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Die Deutsche Fußball-Liga hat für den Samstag ein spannendes Zweitliga-Paket geschnürt. Der MSV Duisburg ist zeitgleich mit seinen beiden um jeweils vier Punkte besser gestellten Konkurrenten im Kampf um die Plätze 15 und 16 am Ball. Die Zebras spielen um 13 Uhr beim SC Paderborn 07, der 1. FC Magdeburg spielt daheim gegen Dynamo Dresden, der SV Sandhausen empfängt den SV Darmstadt 98

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht will während der Partie nach eigenem Bekunden auf die Zwischenstände in Magdeburg und Darmstadt nicht reagieren und nicht das Risiko erhöhen, falls die beiden Mitbewerber führen sollten und es in Paderborn unentschieden stehen sollte. „Für so etwas ist es sechs Spieltage vor dem Saisonende noch zu früh.“

Fröde fällt verletzt aus

Trotzdem steht der MSV Duisburg in Paderborn unter Druck, punkten zu müssen, um die Konkurrenz nicht aus den Augen zu verlieren. Am besten dreifach. Unentschieden helfen nur noch bedingt. Im Hinspiel gelang dies, die Zebras feierten beim 2:0-Erfolg den ersten von nur drei Heimsiegen in dieser Saison. Im Februar verloren die Meidericher hingegen im DFB-Pokal 1:3 gegen die Ostwestfalen.

Lukas Fröde wird den Abstiegskampf am Fernseher verfolgen. Der Mittelfeldspieler fällt mit einem Muskelfaserriss im Becken-Oberschenkelbereich aus. Wie Lieberknecht am Freitag berichtete, zog sich Fröde die Blessur im Spiel gegen Köln zu. Der Coach ist aber zuversichtlich, dass Fröde die bei einem Faserriss übliche Zwangspause von vier bis sechs Woche erspart bleibt. „Es handelt sich um einen Muskel, der im täglichen Leben nicht gebraucht wird“, hofft der Trainer, dass Fröde am Karsamstag im Heimspiel gegen den SV Sandhausen wieder zur Verfügung stehen wird.

Moral und Selbstbewusstsein

Somit muss Lieberknecht seine Mannschaft gegenüber dem Spiel vom Mittwoch auf mindestens einer Position umstellen. Beim 4:4 gegen den Spitzenreiter ließen die Zebras viel Kraft, trotzdem hofft der Coach, dass seine Mannschaft in Paderborn „viel Frische in die Aufgabe werfen wird“. Dabei setzt er auch darauf , dass die spektakuläre Aufholjagd gegen den 1. FC Köln Moral und Selbstbewusstsein gestärkt hat.

Den SC Paderborn 07 sieht Lieberknecht als Aufstiegsaspiranten. Das steht für den Fußballlehrer schon seit dem überraschenden 5:3-Sieg im September fest. Und Lieberknecht legt die Messlatte für sein Team noch ein Stück höher: „Die Leistung aus dem Köln-Spiel wird nicht reichen.“

Bomheuer in München

Das mag für Moritz Stoppelkamp, der auf seinen Ex-Klub trifft, so nicht gelten. Dem MSV wäre bereits geholfen, wenn der 32-Jährige wie schon gegen Köln doppelt treffen würde. Es waren Stoppelkamps erste Torerfolge in der aktuellen Saison. Gegen den FC Ingolstadt hatte der gebürtige Buchholzer seine Hochkaräter noch vergeben. „Danach habe ich ihn gestärkt. Er hat das Vertrauen zurückgezahlt“, freut sich der Coach.

Neuigkeiten vermelden die Duisburger von Dustin Bomheuer, der seit mehreren Wochen mit diffusen muskulären Problemen ausfällt. Der Innenverteidiger weilt derzeit bei einem Spezialisten in München. Es gehe nun darum, die Verbindung zu einem Nerv wieder herzustellen, berichtete der Trainer am Freitag. Lieberknecht: „Dustin macht Fortschritte.“

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