Hockey

Kampf um den Klassenerhalt: CR-Herren brauchen Sieg im Derby

Das Team von André Schiefer muss in Oberhausen gewinnen.

Das Team von André Schiefer muss in Oberhausen gewinnen.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Die Herren des Club Raffelberg müssen beim Oberhausener THC ran. Die Damen spielen in Bremen gegen den Club zur Vahr.

Spannung hochhalten auf der einen Seite, der Spannung standhalten auf der anderen Seite. Für die Hockey-Herren des Club Raffelberg wird es ernst im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga. Für die Damen gilt weiterhin als Ziel, alle verbleibenden Saisonspiele in der 2. Bundesliga zu gewinnen.

Herren; Regionalliga: Oberhausener THC – Club Raffelberg (So., 12.30 Uhr): Vier Spiele müssen die Raffelberger noch absolvieren – die meisten Konkurrenten noch fünf. Deshalb könnte das Gefühl, auf einem Nichtabstiegsplatz zu stehen, sehr kurzlebig sein, wenn das Team nun nicht nachlegt. Das Nachbarschaftsduell in Oberhausen bietet dafür die Gelegenheit. „Oberhausen ist mit zwölf Punkten schon fast gesichert, wir aber müssen darauf brennen, dieses Spiel zu gewinnen“, sagt Trainer André Schiefer. Oder anders formuliert: „Wichtig ist die Birne.“ Die Duisburger müssen das Spiel annehmen und gegen die robusten OTHC-Spieler von Anfang dagegen halten wollen, um dieses Duell für sich zu entscheiden. Denn für Raffelberg ist das Derby ein Abstiegsendspiel – und wenn es gewonnen wird, das erste von drei noch folgenden. „Die Chancen, die Klasse zu halten, würden beträchtlich steigen, wenn wir diese Partie für uns entscheiden“, so der Coach. Max Koitka wird aufgrund einer Zerrung fehlen, Jannis Lorenz hat zumindest das Training wieder aufgenommen.

Frauen; 2. Bundesliga: Club zur Vahr – Club Raffelberg (So., 12 Uhr): Die Duisburgerinnen gehen in Bremen als klarer Favorit ins Spiel. Der Club zur Vahr steht mit nur sechs Punkten auf dem letzten Platz, während sich Raffelberg den Vizerang hinter dem designierten Aufsteiger aus Flottbek nicht streitig machen lassen will. „Die Stimmung ist wirklich gut“, freut sich Trainerin Susi Wollschläger darüber, wie die Mannschaft die Situation nach der Niederlage im Topspiel annimmt. „Es ist natürlich ein komische Zwittersituation: Einerseits weiß man, dass die Saison praktisch gelaufen ist, dennoch will jede von uns jedes verbleibende Spiel gewinnen“, betont die Trainerin den Ehrgeiz den Mannschaft. Ein Gutes hat die Situation: Der CR kann bereits jetzt damit beginnen, weitere Jugendliche ins Team einzubinden. So wird Marie Weber ihr Debüt in der ersten Mannschaft geben.

Derweil gibt es gute Neuigkeiten aus dem Nachwuchs. Neben Sophia Schwabe und Mira Hildebrandt wurde nun auch Laura Plüth in die U-16-Nationalmannschaft berufen, die zu Pfingsten in Mannheim ein Turnier bestreiten wird.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben