Tennis

Es hat nicht gereicht: Eintracht Duisburg verpasst Aufstieg

Ein Sieg zum Abschied: Tobias Wind, der zum Marienburger SC wechselt, gewann sein letzte Einzel für die Eintracht.

Ein Sieg zum Abschied: Tobias Wind, der zum Marienburger SC wechselt, gewann sein letzte Einzel für die Eintracht.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die Tennisherren spielen auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga. Die Ausfälle waren bei der Aufstiegsrunde nicht aufzufangen.

Die Tennis-Herren des TC Eintracht Duisburg werden auch im nächsten Sommer in der Bezirksliga spielen. In der Aufstiegsrunde der Bezirkszweiten zur 2. Verbandsliga blieben die stark ersatzgeschwächten Wedauer chancenlos. Urlaubsbedingt mussten sie auf René Dunzer, Alwin van Engelenburg und Sven Seehofer verzichten. Im Halbfinale gegen den TC Schiefbahn, der letztlich als Sieger aus der Vierer-Relegation hervorging, war so bei der 0:6-Niederlage kein Kraut gewachsen.

Im Spitzeneinzel lieferte sich Kai Gröger mit Gerald Moretti ein hochklassiges Duell, das der Belgier in Schiefbahner Diensten mit 6:3, 6:3 für sich entschied. Da auch Tobias Wind (2:6, 2:6), Martin Schroers (3:6, 5:7), Sebastian Kersten (2:6, 4:6), Michael Marotta (2:6, 3:6) und Stephan Joraskowitz (4:6, 1:6) ihren Gegnern gratulieren mussten, war die Partie bereits nach den Einzeln entschieden.

Im Spiel gegen den TC Blau-Weiß Elberfeld II, der zuvor mit 1:5 gegen den TC Benrath unterlegen war, ging es für die Eintracht um die Anwartschaften für eventuell frei werdende Plätze in der 2. Verbandsliga. Trotz eines weiteren Aderlasses – Kai Gröger und Martin Schroers konnten nicht mitspielen – boten die Rot-Weißen bei der 4:5-Niederlage eine gute Leistung.

Tobias Wind gewann hier sein letztes Einzel für die Eintracht mit 10:8 im Champions-Tiebreak. Der Mannschaftsführer lebt mittlerweile in Köln und wird ab der Winterhallenrunde für den Marienburger SC aufschlagen. „Es waren tolle vier Jahre bei der Eintracht, die ich sicher nicht vergessen werde“, sagte Wind, der anfügte: „Der Abschied war nun nicht erfolgreich, mir bleibt aber vor allem die tolle Gemeinschaft im Verein in Erinnerung. Ich hoffe, dass ich irgendwann zurückkommen kann.“

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