Fußball

Derbysieg sorgt für Traumstart des Duisburger SV 1900

Zwei Spiele, zwei Siege – Trainer Julien Schneider hat mit dem DSV 1900 einen Traumstart hingelegt.

Zwei Spiele, zwei Siege – Trainer Julien Schneider hat mit dem DSV 1900 einen Traumstart hingelegt.

Foto: Udo Gottschalk

Duisburg.  Der Landesligist setzt sich mit 1:0 gegen den Lokalrivalen Hamborn 07 durch. Die Löwen stehen damit noch ohne Punkt und eigenes Tor da.

Für den Duisburger SV 1900 ist der Traumstart in der Fußball-Landesliga perfekt – Hamborn 07 hat als Aufsteiger hingegen die denkbar schlechteste Ausbeute aus den ersten zwei Spieltagen zu verzeichnen. Das Derby am Mittwochabend ging mit 1:0 (0:0) an die Wanheimerorter, die damit sechs Zähler auf dem Konto haben. Die Löwen, die zum Auftakt mit 0:3 gegen den VfB Frohnhausen verloren hatten, stehen hingegen noch ohne Punkt und eigenes Tor da.

Beide Trainer nahmen gegenüber dem ersten Spieltag einen Wechsel zwischen den Pfosten vor – was zu dem kuriosen Umstand führte, dass beide Keeper jeweils auf ihren Ex-Verein trafen. Beim DSV spielte der letztjährige Löwe Max Chmilewski wie angekündigt an Stelle von Dominik Langenberg, bei 07 rückte der frühere Wanheimerorter Mo Sadiklar etwas überraschend für Dominik Schäfer in die Startelf. Ansonsten ersetzte 07-Coach Michael Pomp den gesperrten Jan Stuber durch Kai Neul und den verletzten Raffael Schütz durch Daniel Schäfer; für Lars Gronemann spielte Nils Bothe auf der rechten Defensivseite. Die Gastgeber agierten mit Hun Cho für Noriaki Matsuda, Housein Rasitoglou für Meik Kunz und Okan Yilmaz für den verletzten Ahmed Can Simsek.

Meier vergibt größte Hamborner Chance

Das Engagement stimmte von Beginn an auf beiden Seiten, allerdings kam spielerisch zunächst nicht wirklich viel dabei herum. Die Hamborner machten den etwas abgeklärteren Eindruck und hatten optisch mehr vom Geschehen, ohne dass sich dies in der Anfangsphase aber in Chancen niederschlug. Der DSV kam derweil zweimal halbwegs gefährlich vor das Löwen-Tor, doch sowohl Ammar Cengic (27.) und Marcel Vogel (32.) verfehlten den Kasten mit ihren Schüssen.

Vier Minuten vor der Pause hatten die aus dem Norden mitgereisten Hamborner Fans dann aber den Torschrei auf den Lippen, als André Meier aussichtsreich im Strafraum auftauchte. Doch Max Chmilewski machte gegen den Ex-Kollegen alles richtig und boxte dessen satten Schuss aus der Gefahrenzone.

Ünal trifft wieder als Joker

Für die Gastgeber war dies so etwas wie ein Weckruf. Nach Wiederbeginn kam die Schneider-Elf wesentlich besser ins Spiel und erarbeitete sich gute Möglichkeiten, die aber erneut von Cengic (57.) sowie dem Ex-Hamborner Yannik Schürmann (60.) noch vergeben wurden. Kurz darauf kam beim DSV Fatih Ünal in die Partie, der schon am Sonntag beim 4:2 gegen den SV Wermelskirchen als Joker einen Doppelpack geschnürt hatte. Auch diesmal war er gleich wieder schnell zur Stelle: In der 69. Minute gelang ihm nach einer Maßflanke an den Fünf-Meter-Raum per Kopf das Führungstor für 1900.

Hamborn verstärkte nun den Druck, wurde aber wie schon am Sonntag durch eine Ampelkarte ausgebremst: Diesmal traf es in der 76. Minute Maurice Hörter nach wiederholtem Foulspiel. Die Löwen warfen danach alles nach vorn, blieben im Abschluss aber harmlos.

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