Wasserball

Der Duisburger Dennis Eidner ärgert Italien

Freude unter Freunden: Dennis Eidner (rechts) und der Berliner Marko Stamm bejubeln die gute Leistung gegen Italien.

Freude unter Freunden: Dennis Eidner (rechts) und der Berliner Marko Stamm bejubeln die gute Leistung gegen Italien.

Foto: Bernd Thissen / dpa

Duisburg.  Im WM-Spiel Gegen den Olympiadritten Italien ist der Duisburger Dennis Eidner bester Werfer. Knappe Niederlage bringt trotzdem Platz zwei.

Dennis Eidner freute sich riesig – und das obwohl der Center des ASC Duisburg gerade mit der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Gwangju (Südkorea) eine Niederlage hatte einstecken müssen. Ursache für das Wohlgefühl war der starke Auftritt gegen den favorisierten Olympiadritten Italien im abschließenden Vorrundenspiel.

Das knappe 7:8 (2:1, 2:3, 3:2, 0:2) brachte dem Team von Bundestrainer Hagen Stamm Platz zwei in der Gruppe und damit ein machbares Duell mit Südafrika im Achtelfinale ein. Eidner dürfte aber auch persönlich zufrieden gewesen sein. Mit drei Treffern war der Duisburger diesmal der erfolgreichste Schütze der DSV-Auswahl. Die weiteren Tore erzielten die Berliner Mateo Cuk, Marko Stamm, Ben Reibel und Lucas Gielen.

„Wir haben uns bis jetzt von Spiel zu Spiel gesteigert. Zwar gab es gegen Japan zum Auftakt nicht den erhofften Sieg, aber durch das Spiel gegen Italien haben wir uns Platz zwei gesichert – das ist die Hauptsache“, sagte Eidner.

Ziel zum Greifen nah

Gegen Außenseiter Südafrika wollen die Deutschen am Sonntag (11.30 Uhr MESZ; das ZDF überträgt im Livestream) den Viertelfinaleinzug perfekt machen und damit auch das gesteckte Ziel – Platz acht – erreichen. Das letzte Aufeinandertreffen im vergangenen Jahr hatte das Stamm-Team mit 24:5 deutlich gewonnen. Die Vorzeichen sind also klar. „Unser Ziel ist zum Greifen nah. Jetzt dürfen wir uns am Sonntag nur keinen Ausrutscher erlauben und dann gucken wir, wie es weitergeht. Wenn wir uns weiter steigern können, dann denke ich, ist alles möglich“, so Eidner.

Insgesamt zieht der 29-Jährige bislang ein positives WM-Fazit. Vor allem das Ambiente in Südkorea hat es dem gebürtigen Berliner angetan. „Das Wasserballstadion hier ist der absolute Hammer“, schwärmt Eidner von dem extra errichteten Freiwasserbecken im Fußball-Stadion der Nambu-Universität. „Und das Athletendorf ist auch ganz schön chillig.“

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