Rollhockey

Beide Teams der RESG Walsum scheitern im Pokal-Halbfinale

Ein starker Rückhalt: Torhüterin Lucy Freitas war ein Garant für die gelungene Premierensaison der RESG-Frauen in der Bundesliga. Das Pokalaus gegen Remscheid konnte sie aber nicht verhindern.

Ein starker Rückhalt: Torhüterin Lucy Freitas war ein Garant für die gelungene Premierensaison der RESG-Frauen in der Bundesliga. Das Pokalaus gegen Remscheid konnte sie aber nicht verhindern.

Foto: Franz Naskrent

Duisburg.  Für die Duisburger Frauen ist die Saison nach dem 3:6 gegen die IGR Remscheid beendet. Die Männer verlieren bei den Bergischen klar mit 2:7.

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Am Ende ging es aus wie befürchtet. Beide Rollhockey-Mannschaften der RESG Walsum haben am Samstag ihr letztes Spiel im DRIV-Pokal absolviert. Sowohl die Männer als auch die Frauen verloren jeweils ihr Halbfinalduell gegen die IGR Remscheid. Bei den Männern heißt der Endspielgegner der Bergischen RSC Cronenberg, bei den Frauen ist es die ERG Iserlohn.

Die größere Hoffnung auf einen Coup hatte tatsächlich bei den Walsumer Frauen bestanden, die sich in der Liga mehr oder weniger auf Augenhöhe mit Remscheid bewegt hatten. Die Gäste legten jedoch in der Halle Beckersloh einen weitgehend souveränen Auftritt hin und setzten sich am Ende mit 6:3 (3:1) durch. Die RESG biss sich an der starken Defensive der IGR um Keeperin Carolin Reinert die Zähne aus. Auf der Gegenseite schnürte Annika Zech einen Dreierpack zur Pausenführung, unterbrochen nur vom zwischenzeitlichen Ausgleich durch Spielertrainerin Silvia Romero (11.).

Im zweiten Durchgang zog Remscheid gar auf 5:1 davon. Romero verkürzte in der 35. Minute auf 2:5, dem sechsten Gästetor folgte dann der Schlusspunkt durch Lisa Dobbratz in der 47. Minute. Die Saison ist damit für das vor der Spielzeit neu gemeldete Team beendet. „Wir haben in allen Spielen das Beste aus uns rausgeholt und darauf können wir stolz sein“, resümierte Silvia Romero.

Für die männlichen Kollegen geht es noch weiter, doch die Hoffnung, dass das Play-off-Viertelfinale nicht die Endstation ist, erscheint nach dem 2:7 (0:4) in Remscheid eher gering – zumal die IGR ja auch dort der Gegner ist. Der schwache Pokalauftritt lag auch darin begründet, dass eine Erkältungswelle die Walsumer erwischt hatte. Christopher Nusch hatte teilweise nur vier fitte Spieler beim Training; Xevi Berruezo und Christopher Berg quälten sich letztlich mehr oder weniger durch das Spiel. So war es kaum verwunderlich, dass die Gastgeber schon früh die Weichen auf Sieg stellten. Nach 31 Minuten stand es – unter anderem durch einen Treffer des Ex-Walsumers Yannik Lukassen – 0:5 aus Sicht der Roten Teufel, die dann durch Berruezo (42.) und Sebastian Haas (48.) zweimal verkürzten, ehe Remscheid durch Alexander Ober den Schlusspunkt setzte.

„Wir haben das ganze Spiel über nicht auf dem Platz gestanden. Remscheid war auf allen Positionen, vom Torhüter bis hin zum vordersten Stürmer, klar die bessere Mannschaft und geht verdient ins Finale“, stellte Kapitän Tobias Wahlen fest. Bei den mitgereisten Anhängern entschuldigte sich das Team nach der Rückkehr zur Halle Beckersloh für die Leistung.

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