Landesliga

Basol bringt zum Duisburger Landesliga-Derby Blumen mit

Das Hinspiel war eine am Ende deutliche Sache. Am 9. September gewann der SV Genc Osman zu Hause mit 5:2 gegen den DSV 1900.

Das Hinspiel war eine am Ende deutliche Sache. Am 9. September gewann der SV Genc Osman zu Hause mit 5:2 gegen den DSV 1900.

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.   Genc-Trainer Ilyas Basol will dem Duisburger SV 1900 nach Möglichkeit helfen, die Liga zu halten – aber erst nach dem Lokalduell am Samstag.

Derbys sind immer etwas Besonderes. Da macht das Lokalduell zwischen dem Duisburger SV 1900 und dem SV Genc Osman in der Fußball-Landesliga, das bereits am Samstag um 16 Uhr angepfiffen wird, keine Ausnahme. Es ist aber auch mehr: Die Gastgeber aus Wanheimerort wollen sich stabilisieren und sich von den Abstiegsrängen absetzen. In der Vorwoche waren die in Niederwenigern auf einem guten Weg, wurden dann aber vom Unwetter nach 45 Minuten gestoppt. Anders als das Genc-Heimspiel gegen Lintfort findet diese Partie aber nicht am Ostermontag, 22. April, sondern zwei Tage später am Mittwochabend statt.

„Formal ein Aufsteiger“

Die aktuelle Aufgabe wird nicht leicht. „Natürlich ist Genc formal ein Aufsteiger. Aber diese Mannschaft wurde zusammengestellt, um in naher Zukunft ganz oben mitzuspielen“, sagt DSV-Trainer Julien Schneider über den Gegner. „Wir müssen den Kampf nehmen und unsere Stärken entgegensetzen. Natürlich hat Genc viel individuelle Klasse, aber wir bieten weiche Faktoren wie Wille und Leidenschaft.“

Aufgrund beruflicher Verpflichtungen können Okan Yilmaz und Henning Hopf nur selten trainieren, sind aber – je nach taktischer Ausrichtung – dennoch eine Alternative. Dagegen werden Hasan-Emre Yildirim und Yannik Schürmann wohl ausfallen.

Genc-Trainer Ilyas Basol bringt heute Blumen mit nach Wanheimerort. „Ich mag Duisburg 1900. Ich hoffe , dass der Klub nicht absteigt“, sagte Basol im Vorfeld des Derbys. Allerdings will der Coach die Punkte trotzdem mit nach Neumühl nehmen. „Aber nach diesem Spiel werden wir alles unternehmen, um dem DSV zu helfen“, verspricht Basol.

Ärger um Alkurt-Sperre

Das ausgefallene Kreispokalspiel bei der GSG sollte ein Härtetest für den angeschlagenen Stürmer Valdet Totaj sein. Doch der Trainer geht davon aus, dass Totaj gegen seinen Ex-Klub auflaufen wird.

Der einzige Ausfall ist Murat Alkurt, der gesperrt ist. Der Verteidiger hatte beim 5:5 gegen Kray eine Rote Karte wegen einer Tätlichkeit erhalten. Gegen diese Sperre wollen die Neumühler nun vorgehen. „Wir verfügen über Videomaterial, das ihn entlastet“, sagt Basol, der es auf eine mündlicher Verhandlung vor der Spruchkammer ankommen lassen will. Zuletzt war ein Strafmaß von vier bis sechs Wochen im Gespräch gewesen.

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