Wasserball

Bakulo ist der Nachfolger von ASCD-Trainer Schüler im Becken

Nur noch in Zivil: Paul Schüler hat die Badekappe an den Nagel gehängt und sammelt nun seine ersten Erfahrungen als Trainer.

Nur noch in Zivil: Paul Schüler hat die Badekappe an den Nagel gehängt und sammelt nun seine ersten Erfahrungen als Trainer.

Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Die ersten Wochen unter neuer Leitung liegen hinter dem Duisburger Bundesligisten. Stellvertreter des künftigen Kapitäns ist ebenfalls ernannt.

Seit fünf Wochen schinden sich die Wasserballer des ASC Duisburg in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Deutschen Wasserball-Liga nun schon. Für die Spieler waren es Wochen, die von hartem Training und körperlichen Anstrengungen geprägt waren. Für Paul Schüler verlief der Sommer kaum weniger herausfordernd. Zwar quält sich der langjährige Nationalspieler und ehemalige Kapitän des ASCD nun nicht mehr im Wasser, dafür gibt er nun am Beckenrand und hinter den Kulissen Gas.

In seine neue Rolle als Trainer wächst Schüler rasant hinein, nach den ersten Wochen zieht der 32-Jährige ein positives Fazit. „Ich bin mit den ersten Wochen der Vorbereitung sehr zufrieden. Es dauert zwar immer, bis alle Nationalspieler nach den internationalen Veranstaltungen und einer kleinen Verschnaufpause ins Mannschaftstraining einsteigen, aber da in dieser Phase sowieso die physische Komponente Vorrecht hat, ist das natürlich zu verkraften. Alle anderen Spieler stecken die harten Wochen sehr gut weg und beweisen die von mir gewünschte Leidensbereitschaft und Aufopferung“, sagt Schüler.

Schmellenkamp ist Stellvertreter

Der Nachfolger von Arno Troost hat im Becken ebenfalls einen Erbfolger gefunden. Jan Bakulo – litauischer Nationalspieler – übernimmt das Kapitänsamt. Als Stellvertreter hält sich zudem Bastian Schmellenkamp bereit. „Als Kapitän in diese Saison zu gehen, ist eine Ehre für mich“, betont Bakulo, der seine neue Rolle schon ganz genau umschreibt: „Ich versuche dabei derjenige zu sein, der mit allen in Kontakt steht, um die Bedürfnisse der Mannschaft zu erkennen und sie an den Trainer weiterzugeben. Ich weiß, dass ich nun mehr Verantwortung habe, und ich gebe mein Bestes, um diese Position zu erfüllen“, so der Neu-Kapitän.

Ähnlich geehrt fühlt sich auch Bastian Schmellenkamp: „Über meine neue Position habe ich mich wirklich gefreut, weil ich so Verantwortung übernehmen kann und Paul als Trainer und Baku als Kapitän entlasten kann. Ich denke, gerade für jüngere Spieler kann es während einer Saison wichtig sein, dass sie einen Ansprechpartner auf Augenhöhe haben.“

Die Mannschaft wertet die ersten Wochen unter neuer Führung als gelungen. Neben den bereits erwähnten konditionellen Aspekten stellte Schüler auch das Teambuilding immer mal wieder in den Vordergrund. Die Stimmung innerhalb des ASCD-Teams ist entsprechend prächtig, die Qualen im Becken und Kraftraum lassen sich so deutlich besser aushalten. „Das Training unter Paul ist sowohl für uns als Mannschaft als auch für ihn eine neue Situation – hinzukommt die nun sehr junge Mannschaft. Ich glaube, dass wir mit Paul die richtige Person am Rand stehen haben, da er bis zur letzten Saison ebenfalls mit einem Großteil des Teams im Wasser gewesen ist und daher sehr nah dran ist an den Jungs und versteht, was in der Mannschaft passiert. Ich habe in meiner bisherigen Karriere unter vielen Trainern trainiert, daher kann ich, denke ich, schon sagen, dass Paul aktuell ein sehr gutes Training macht. Er hat die Einheiten vom Saisonbeginn bis hin zum Bundesligastart sehr gut koordiniert, so dass ich mir sicher bin, dass wir gut vorbereitet in die Saison starten können“, ist sich Jan Bakulo sicher und betont: „Ich bin richtig optimistisch, dass wir eine gute Saison vor uns haben.“

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