Eishockey-Oberliga

Alexander Spister: „Ich fühle mich immer wohler in Duisburg“

Alexander Spister hat bereits jetzt mehr Tore erzielt als in der kompletten vergangenen Saison.

Alexander Spister hat bereits jetzt mehr Tore erzielt als in der kompletten vergangenen Saison.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Alexander Spister ist ein gutes Beispiel für die starke Form der Füchse. Aktuell kommt er auf sieben Tore – mehr als in der vergangenen Saison.

Alexander Spister ist ein gutes Beispiel dafür. Für alles, was besser läuft beim EV Duisburg. In dieser Eishockey-Saison. Und speziell seit dem sechsten Spieltag. „Ich muss sagen, ich fühle mich immer wohler in Duisburg“, sagt der 22-jährige Stürmer. Das ist dem gebürtigen Krefelder auch anzumerken. Zuletzt bot er starke Leistungen – gekrönt von drei Treffern beim Spiel gegen die Black Dragons Erfurt. Damit kommt Alex Spister nun schon auf sieben Tore und vier Vorlagen – und hat bereits zum jetzigen Zeitpunkt seine Bilanz der Vorsaison im Bereich der Treffer überboten. „Wir kommen einfach immer besser mit dem System zurecht“, sagt Spister.

Aktuell haben die Füchse neun der letzten zehn Spiele gewonnen – eine bemerkenswerte Bilanz, die der EVD am Wochenende weiter aufbessern will. Am Freitag (20 Uhr) geht es zu den Icefighters Leipzig, ehe am Sonntag (18.30 Uhr, Jomizu-Arena) die Saale Bulls Halle an der Wedau zu Gast sein werden. „Beide Mannschaften spielen aggressives und schnelles Eishockey und sind uns daher recht ähnlich“, sagt Spister. Wie es also ausgeht? „Das kann ich vorher nicht sagen. Was ich sagen kann, ist, dass wir alles tun, um jedes Spiel zu gewinnen.“

Die Essen-Beule wurde ausgedengelt

Die Beule der starken Bilanz, die sich die Füchse in Essen zugezogen hatten, hat das Team am Sonntag gegen Erfurt ausgedengelt. Freilich stehen die Drachen nur auf dem vorletzten Platz, „dennoch musst du auch gegen Erfurt erst einmal sieben Tore schießen“, sagt EVD-Trainer Didi Hegen. Gegen Leipzig müssen die Füchse nun wieder voll in der Spur sein. Trainer Uli Egen ergänzt: „Der November und speziell der Dezember mit den vielen Spielen rund um die Feiertage werden zeigen, wohin es geht.“ Zahlreiche Punkte sind zu vergeben – und weder Leipzig (vier Punkte Rückstand auf den EVD) noch Halle (fünf Punkte) sind allzu weit von den Schwarz-Roten entfernt.

Was Leipzig ausmacht, ist die Kontinuität der letzten Jahre. Seit Jahren ist Sven Gerike dort als Trainer tätig. Zudem sind Radikalumbauten eher selten. Egen sagt: „Das ist in den Special Teams ein Vorteil, in Über- und Unterzahl. Aber bei fünf gegen fünf kommt es auf die Geschwindigkeit an.“ Da sieht er die Füchse in einer guten Position. „Wir müssen natürlich besser spielen als gegen Essen“, betont Didi Hegen. „Vielleicht haben die Jungs auf die Tabelle geschaut und gesehen, dass wir gegen den Zehnten und Elften spielen. Aber das spielt keine Rolle.“ Uli Egen ergänzt: „Wir haben den Jungs lange erklärt, dass ein Derby wichtig ist.“

Die Gesamtrichtung stimmt

Letztlich hat die Niederlage am Westbahnhof zwar wehgetan, aber auch nicht so sehr geschmerzt wie beim ersten Aufeinandertreffen – weil die Gesamtrichtung einfach stimmt. Apropos erstes Aufeinandertreffen: Gegen Leipzig hatte der EVD schon mit 5:1 geführt, ehe die Icefighters noch einmal auf ein Tor herankamen.

Spannend dürfte es auch im Heimspiel am Sonntag werden. „Halle ist besser, als es zu Saisonbeginn gewirkt hatte“, sagt Egen. In Sachsen-Anhalt hatten die Füchse mit 3:2 gewonnen. „Allerdings fehlten dabei auch Tyler Mosienko und Chris Francis. Der Probevertrag mit Roope Nikkilä wurde nicht verlängert“, betont Egen. Zudem gab es in Halle seither einen Trainerwechsel: Herbert Hohenberger musste gehen, während Ryan Foster an die Saale zurückkehrte.

Der EVD geht weitgehend komplett ins Wochenende. Alex Eckl muss aktuell noch passen.

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