Fußball-Bundesliga

Fortuna Düsseldorf beginnt die Jagd auf „40+“ in Mainz

Im Hinspiel mussten sich Oliver Fink und Co. den Mainzern mit 0:1 geschlagen geben. Das soll nun anders laufen.

Im Hinspiel mussten sich Oliver Fink und Co. den Mainzern mit 0:1 geschlagen geben. Das soll nun anders laufen.

Foto: Lars Baron/Getty

Düsseldorf.   Vor dem Spiel am Karsamstag hat Friedhelm Funkel die Zügel noch einmal angezogen. In den letzten Saisonspielen will sich das Team nicht ausruhen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Friedhelm Funkel entschied sich, nochmal ein Zeichen zu setzen. In den Trainingseinheiten in der Woche zog der Trainer von Fortuna Düsseldorf die Zügel wieder an, streute auch ein paar Laufeinheiten ein. Damit bloß keiner seiner Spieler denkt, dass der vorzeitig erreichte Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga Anlass ist, die restlichen fünf Spiele locker angehen zu lassen. „Wir haben gewisse Reizpunkte gesetzt“, erklärt Funkel. „Es ging auch mal ein bisschen heftiger zur Sache. Das ist auch gut so.“

Und da das ursprüngliche Saisonziel ja bereits am vergangenen Wochenende erreicht wurde, gibt es nun ein neues: „Wir wollen nun 40 Punkte oder mehr erreichen“, sagt Funkel. Dass seine Spieler, die bisher 37 Zähler in 29 Spielen eingefahren haben, dieses neue Vorhaben auch öffentlich mit Nachdruck untermauern, sieht der Coach zwar generell positiv. „Aber die Jungs müssen das dann auch in den letzten fünf Spielen auf den Platz bringen“, sagt der 65-Jährige.

Auch Mainz kann alles klarmachen

Los geht es mit der Jagd auf „40+“ am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05. Die Rheinhessen können bei günstigen Ergebnissen der Konkurrenz zu Hause ebenfalls den Klassenerhalt frühzeitig klarmachen. „Wir wollen aber versuchen, sie zu ärgern“, sagt Funkel. Nicht mit an Bord ist Takashi Usami, der sich bei einer der strammen Trainingseinheiten im Zweikampf mit Aymen Barkok verletzt hat. Ein dicker Bluterguss über dem Knie verhindert seinen Einsatz. Dafür kehrt wohl Adam Bodzek nach Sprunggelenkproblemen zurück und könnte direkt für Marcel Sobottka (Muskelfaserriss) in die Startelf rücken.

Zu den Umständen des Wechsels an der Vorstandsspitze von Robert Schäfer zu Thomas Röttgermann und den damit verbundenen Querelen will sich Funkel nicht äußern. Der Trainer sagt nur, dass er einen guten Eindruck von Röttgermann habe: „Ich glaube, dass wir mit ihm einen Mann gefunden haben, der anpackt und der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.“ (erer)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben