Eishockey

Die DEG-Serie endet gegen den ERC Ingolstadt

Ingolstadts Darin Olver (rechts) traf in der 35. Minute den Pfosten.

Ingolstadts Darin Olver (rechts) traf in der 35. Minute den Pfosten.

Foto: Birgit Häfner

Düsseldorf.  Lange neutralisieren sichbeide Teams. Erst im letzten Drittel wachen die Hausherren auf – zu spät, um den achten Sieg in Folge einzufahren.

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Es ist Donnerstag – an sich kein Tag für Eishockey. Und dennoch wird TV-bedingt auch immer mal wieder an diesen Terminen gespielt. Da war es noch ärgerlicher, dass die Düsseldorfer EG und der ERC Ingolstadt im Rather ISS Dome nicht gerade ein Feuerwerk abgebrannt haben. So bekamen die 4985 Zuschauer lange Zeit nur wenige Highlights zu sehen – und die erste Niederlage der Rot-Gelben nach sieben Siegen in Folge. Die Panther gewannen mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Penaltys.

Der Ausfall von Luke Adam hat den Gastgebern nicht geholfen – was ja auch nicht verwundert. Aber die Probleme fingen bei der DEG hinten an. „Wir haben viel zu kompliziert hinten heraus gespielt. Das hat zu lange gedauert und so konnten wir vorne kaum Chancen kreieren“, sagte Stürmer Tobias Eder, der die Stelle von Adam im zweiten Sturm neben Ken-Andre Olimb und Chad Nehring einnahm. Doch auch die Ingolstädter hatten ihre Sorgen. So fällt Ville Koistinen schon längere Zeit aus. Und mit Mirko Höfflin war ein weiterer wichtiger Spieler nicht dabei. Im ersten Drittel war es zunächst eine Partie der Halbchancen. Immer mal wieder kamen beide Teams zum Abschluss – der Torschrei blieb den Fans dabei aber kaum im Halse stecken. Die einzige Ausnahme war der Führungstreffer der Gäste nach genau 17 Minuten. Einen Konter spielte der ERC mustergültig aus: Colin Smith sah David Elsner, der mühelos zum 1:0 traf. Diese Genauigkeit fehlte diesmal der DEG. Denn im direkten Gegenzug gab einen fast identischen 2:1-Konter für die Hausherren, der viel zu schlampig ausgespielt wurde. Eine knappe, aber verdiente Führung für den ERC, der vor dem Treffer zudem noch den Pfosten anvisiert hatte.

Pfostentreffer auf beiden Seiten

Drittel zwei begann mit einer Düsseldorfer Gelegenheit, als Olimb einen Unterzahlkonter auf Nehring spielte, der die Scheibe aber nicht verwerten konnte. Ingolstadt blieb das optisch leicht bessere Team, während von der DEG zu wenig kam. Glück hatten die Düsseldorfer in der 35. Minute, als Bernhard Ebner die Scheibe verlor, Darin Olver alleine auf DEG-Goalie Mathias Niederberger zulief, aber nur den linken Pfosten mit einem deutlich vernehmbaren „Pling“ traf. Zwei Minuten später hätte es eine Unterzahlgelegenheit geben können, wenn die DEG den Konter nicht so langsam gespielt hätte, dass die Panther ihre Gegenspieler fast schon mühelos wieder einholen konnten. Niederberger stellte sich neun Sekunden vor der zweiten Pause erneut einem weiteren Ingolstädter Tor entgegen: Kris Foucault hatte in Überzahl einen Querpass direkt genommen.

Als es die DEG endlich schnell und stringent spielte, rappelte es auch: Im zweiten Powerplay des Spiels hielt Reid Gardiner zweimal drauf, letztlich traf Maximilian Kammerer zum Ausgleich (47.). Die DEG war fortan die klar bessere Mannschaft, verpasste es aber in Führung zu gehen. Pech dann auch in der Verlängerung, als Reid Gardiner nach 32 Sekunden nur den Pfosten traf. Im Schusswettbewerb entschied Kris Foucault die Partie.

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